LEAD.MARK® | Alexander Markwirth
Wie ein Vertriebsdirektor seine Resilienz in Rekordzeit zurückgewann
Ein Vertriebsdirektor eines internationalen Technologiekonzerns wollte kritisches Feedback souveräner verarbeiten. Geplant waren 12 Coachings. Bereits nach drei Sitzungen waren die Ziele erreicht: mehr emotionale Stabilität, höhere Resilienz und deutlich mehr Führungswirksamkeit.
75 % weniger Coachingaufwand
Geplant waren 12 Coachings über vier Monate. Bereits nach drei Sitzungen waren die vereinbarten Ziele erreicht und der weitere Coachingprozess konnte vorzeitig beendet werden.
Ein Vertriebsdirektor mit Verantwortung für die DACH-Region eines internationalen Technologiekonzerns stand unter enormem Leistungsdruck. Kritisches Feedback von Vorgesetzten beschäftigte ihn oft über Stunden oder sogar Tage. Die Folge: Grübeln, emotionale Belastung und eine sinkende Leichtigkeit in der Führungsarbeit. Obwohl seine fachliche Kompetenz außer Frage stand, beeinträchtigten die inneren Reaktionen zunehmend seine Wirksamkeit als Führungskraft.
Ein Vertriebsdirektor mit Verantwortung für die DACH-Region eines internationalen Technologiekonzerns befand sich in einer außergewöhnlich anspruchsvollen beruflichen Situation. Nach jahrzehntelangem Vertriebserfolg veränderten sich die Marktbedingungen grundlegend. Vertriebsziele wurden erstmals über einen längeren Zeitraum nicht mehr erreicht, obwohl die Ursachen überwiegend außerhalb seines direkten Einflussbereichs lagen. Parallel führten mehrere organisatorische Veränderungen, neue Vorgesetzte und ein zunehmend kritisches Umfeld zu zusätzlichem Druck.
Die Folgen waren deutlich spürbar: Kritisches Feedback wurde nicht mehr als fachliche Rückmeldung wahrgenommen, sondern löste intensive emotionale Reaktionen aus. Einzelne Bemerkungen beschäftigten ihn über Stunden oder sogar Tage. Grübeln, innere Anspannung und das Gefühl, den eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht zu werden, beeinträchtigten zunehmend seine Führungsarbeit, seine Entscheidungsfähigkeit und seine Lebensqualität außerhalb des Berufs. Selbst konstruktive Rückmeldungen wurden häufig als persönlicher Angriff interpretiert.
Besonders kritisch war, dass diese Reaktionsmuster nicht nur seine eigene Belastung erhöhten, sondern langfristig auch seine Führungswirksamkeit gefährdeten. Ziel war deshalb nicht lediglich ein besserer Umgang mit Feedback, sondern eine nachhaltige Veränderung der zugrunde liegenden Denk-, Bewertungs- und Reaktionsmuster, um auch unter dauerhaft hohem Leistungsdruck wieder souverän, klar und wirksam führen zu können.
Ziel des Coachings war es, kritisches Feedback künftig professionell und sachlich einzuordnen, emotionale Belastungen deutlich zu reduzieren und auch unter hohem Druck handlungsfähig zu bleiben. Gleichzeitig sollte die innere Stabilität gestärkt werden, damit Führungsentscheidungen wieder klar, souverän und ohne Grübeln getroffen werden können.
Ziel des Coachings war es, die emotionale Belastung des Vertriebsdirektors nachhaltig zu reduzieren und seine Führungswirksamkeit auch unter dauerhaft hohem Leistungsdruck wiederherzustellen. Kritisches Feedback sollte künftig nicht mehr als persönlicher Angriff, sondern als sachliche Rückmeldung verstanden werden. Gleichzeitig galt es, automatisierte emotionale Reaktionsmuster zu erkennen und durch neue, konstruktive Denk- und Verhaltensweisen zu ersetzen.
Darüber hinaus sollte der Coachee lernen, auch in anspruchsvollen Situationen handlungsfähig zu bleiben, klärende Fragen statt Abwehrreaktionen zu nutzen und Entscheidungen wieder mit Ruhe, Klarheit und Selbstvertrauen zu treffen. Ein weiterer Schwerpunkt bestand darin, die sogenannte Business Resilience zu stärken – also auch unter hohem Erwartungsdruck kreativ, lösungsorientiert und souverän zu bleiben, anstatt in Grübeln, Rechtfertigung oder defensive Verhaltensmuster zu verfallen.
Langfristig sollte dadurch nicht nur das persönliche Wohlbefinden verbessert, sondern vor allem die Führungsqualität gestärkt werden. Ziel war eine Führungspersönlichkeit, die auch in herausfordernden Situationen emotionale Stabilität ausstrahlt, konstruktiv kommuniziert und ihre Wirkung auf Mitarbeitende, Kollegen und Vorgesetzte nachhaltig erhöht.
Zu Beginn des Coachings wurden die konkreten Auslöser, Denkmuster und emotionalen Reaktionsmechanismen systematisch analysiert. Dabei zeigte sich, dass aktuelle Feedback-Situationen unbewusst frühere Erfahrungen aktivierten und dadurch eine überproportionale emotionale Reaktion auslösten.
Auf dieser Grundlage kombinierten wir verschiedene Coaching-Ansätze: biografische Reflexionsarbeit, ressourcenorientierte Re-Imprint-Interventionen, kognitive Umdeutung (Reframing), emotionale Ankertechniken sowie Methoden zur Emotionsregulation und mentalen Distanzierung. Ergänzt wurde der Prozess durch praxisnahe Transferaufgaben, Rollenspiele und Strategien zur Entwicklung von Business Resilience für den Führungsalltag.
Der Fokus lag dabei nicht auf kurzfristigen Verhaltensänderungen, sondern auf einer nachhaltigen Veränderung der zugrunde liegenden Denk- und Reaktionsmuster. Dadurch konnte der Coachee kritisches Feedback zunehmend objektiv einordnen, emotional stabil bleiben und auch unter hohem Leistungsdruck souverän handeln.
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