Automatischer Kuhstall: Roboter zum Füttern, Einstreuen und Entmisten

 Automatischer Kuhstall: Roboter zum Füttern, Einstreuen und Entmisten

Automatischer Kuhstall: Roboter zum Füttern, Einstreuen und Entmisten

Im Jahr 2026 musst du als Landwirt nicht mehr jeden Morgen um 5:00 Uhr morgens im Stall stehen. Kein stundenlanger Traktorlärm mehr, keine körperlich zehrende Arbeit und trotzdem sind deine Kühe den ganzen Tag über perfekt versorgt.

Klingt utopisch?

Für viele Landwirte ist das längst Alltag. Moderne Stallrobotik macht möglich, was noch vor wenigen Jahren undenkbar war:

Einen nahezu vollautomatischen Kuhstall, in dem Fütterung, Einstreuen und Entmistung weitgehend ohne dein Zutun laufen.

Wir zeigen dir, wie das in der Praxis aussieht, mit echten Erfahrungen von Landwirten, die den Schritt gewagt haben.

Wie sieht ein vollautomatischer Kuhstall aus?

Ein vollautomatischer Kuhstall bedeutet nicht, dass du als Landwirt überflüssig wirst.

Im Gegenteil: Du bleibst immer noch ein wichtiger Faktor im Stall, musst kontrollieren, beobachten und die Vorratsbehälter rechtzeitig befüllen.

Aber die körperlich schwere, zeitgebundene Arbeit: Das stundenlange Füttern, Einstreuen und Entmisten, übernehmen Roboter für dich.

In einem modernen Stall können vier zentrale Arbeitsbereiche automatisiert werden:

  • Fütterung: Die Ration wird gemischt, verteilt und mehrmals täglich frisch vorgelegt
  • Einstreuen: Liegeflächen werden automatisch mit frischem Stroh versorgt
  • Entmistung: Laufflächen werden sauber gehalten, ohne dass du zum Schieber greifen musst
  • Futteranschieben: Das Futter wird regelmäßig an den Tisch geschoben, damit es für die Tiere immer griffbereit ist

Im klassischen Betrieb benötigt man allein das Füttern 2 bis 4 Stunden pro Tag.

Die Automatisierung gibt dir Freiheit und Flexibilität zurück und zwar nicht nur zeitlich, sondern auch körperlich. Du kannst deine Arbeit planen, statt dich nach starren Fütterungszeiten richten zu müssen.

Ein Landwirt aus der Praxis bringt es auf den Punkt:

„Leichtere Arbeit, weniger körperliche Anstrengung, weniger Stress. Es ist nicht so zeitgebunden. Arbeitszeit ist flexibler. Man geht in den Stall, wenn man Zeit hat. Aber man muss natürlich genauso die Tiere beobachten und schauen – das ist natürlich wichtig, trotz Roboter.“

Begeisterter Kunde von Hetwin & Landwirt

Fütterungsroboter: Das Herzstück der Stallautomatisierung

Individuelle Lösungen für jede Betriebsgröße

HETWIN aus Langkampfen in Tirol bietet verschiedene Fütterungsroboter an, die auf unterschiedliche Betriebsgrößen und Anforderungen zugeschnitten sind:

Der ARAMIS war 2009 der erste Fütterungsroboter von HETWIN, schienengeführt mit integriertem Vorratsbehälter.

Über die Jahre wurde er kontinuierlich weiterentwickelt zum ARAMIS II, der heute mit übersichtlicherer Software und detaillierteren Auswertungsmöglichkeiten vor allem größere Betriebe versorgt.

Der ARANOM ist der neueste Fütterungsroboter im Sortiment und arbeitet völlig autonom, also ohne Schienen.

Mit 4 Kubikmetern Fassungsvermögen ist er laut HETWIN der größte Fütterungsroboter am Markt. Er fährt akkubetrieben durch den Stall und kann mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage geladen werden.

Ein riesiger Vorteil: Bei Stallerweiterungen oder Umbauten bist du extrem flexibel, weil keine Schienen verlegt werden müssen.

Der ATHOS richtet sich an kleinere Betriebe und kann zwei Aufgaben in einem System übernehmen: Füttern und Einstreuen.

Die Ration wird in einem stationären Mischer zubereitet und mit einem schienengeführten Verteilwagen zu den Tieren gebracht.

Eine clevere Lösung, wenn Platz und Budget begrenzt sind.

Schneller mischen, Energie sparen

Ein Alleinstellungsmerkmal aller HETWIN-Fütterungsroboter ist das horizontale Schneidmischsystem. Es kann auch langfaserige Silage, Rundballen und Heu schnell schneiden und homogen mischen.

Dieses System ist dreimal schneller als vergleichbare Systeme anderer Hersteller und spart dadurch erheblich Energiekosten.

Von 15 Kühen bis 1.200 Kühe

Die Spannbreite der Betriebsgrößen, die HETWIN bedient, ist beeindruckend: Sie reicht von Nebenerwerbsbetrieben mit 15 Kühen bis zu einem Milchviehbetrieb mit 1.200 Kühen und 18 Melkrobotern, der von drei autonomen HETWIN-Fütterungsrobotern versorgt wird.

Auch der größte Mastbetrieb Österreichs mit 1.400 Stieren setzt auf HETWIN-Fütterungsroboter.

Ein Landwirt fasst seine Erfahrung so zusammen: 

„In der Vergangenheit haben wir drei bis vier Stunden gefüttert jeden Tag. Und jetzt mache ich das eigentlich so in einer halben, dreiviertel Stunde am Tag. Und das ist eigentlich für uns das Wichtigste gewesen, die Flexibilität.“

Begeisterter Kunde von Hetwin & Landwirt

Einstreuroboter: Der unterschätzte Zeithebel

Wenn über Stallrobotik gesprochen wird, steht meist das Melken oder Füttern im Fokus.

Aber das Einstreuen?

Das wird oft unterschätzt, obwohl es ebenso viel Zeit in Anspruch nimmt und körperlich anstrengend ist.

Der ASTOR ist ein schienengeführter Roboter, der die Liegeflächen in Milchviehställen oder ganze Tretmistställe auf Rindermast-Betrieben mit frischem Stroh einstreut.

Neben der Arbeitserleichterung steht dabei das Tierwohl im Fokus: Saubere, trockene Liegeflächen verbessern die Tiergesundheit, reduzieren Mastitis-Risiko und sorgen für zufriedenere Kühe.

Der Einstreuroboter ASTOR ist bei den Kühen sehr beliebt.

Der Einstreuroboter ASTOR ist bei den Kühen sehr beliebt.

Beim kleinen Modell ATHOS ist das Einstreuen bereits in das Fütterungssystem integriert, eine Maschine für zwei Aufgaben. So sparst du nicht nur Zeit, sondern auch Investitionskosten.

Ein Landwirt, der anfangs skeptisch war, sagt heute

„Am Anfang war ich skeptisch, ob das läuft. Aber mittlerweile kann ich mir den Roboter eigentlich nicht wegdenken.“

Zufriedener Kunde von Hetwin & Landwirt

Entmistungsroboter – günstiger bauen ohne Güllekanäle

Der HETWIN AVENGER Pickup ist ein Mistsammelroboter, der autonom durch den Stall fährt und mit einem patentierten Schneckensystem den Mist von planbefestigten Laufflächen aufnimmt. Anders als klassische Systeme schiebt er den Mist nicht weg, sondern sammelt ihn auf.

Der entscheidende Vorteil: Wer den AVENGER Pickup bereits bei der Stallplanung berücksichtigt, kann deutlich günstiger bauen, weil keine aufwendigen Güllekanäle unter den Laufflächen mehr benötigt werden.

Das spart nicht nur beim Bau, sondern erleichtert auch spätere Umbaumaßnahmen.

Der AVENGER Pickup kümmert sich um den Mist und säubert die Laufflächen von allein.

Der AVENGER Pickup kümmert sich um den Mist und säubert die Laufflächen von allein.

Futteranschieber Stallboy – 24-Stunden-Futterversorgung

Der Stallboy mag auf den ersten Blick unscheinbar wirken, aber er erfüllt eine wichtige Aufgabe:

Er schiebt mehrmals täglich die Ration an den Futtertisch und regt die Rinder zum Fressen an. So steht den Tieren rund um die Uhr frisches, erreichbares Futter zur Verfügung.

Es gibt verschiedene Ausführungen, auf Wunsch auch mit Kraftfutteraufsatz, um die Tiere bedarfsgerecht zu versorgen.

Was kostet das und wie sieht die Energierechnung aus?

Konkrete Systempreise lassen sich nicht pauschal nennen, weil jeder Betrieb andere Anforderungen hat.

Aber was sich sehr wohl beziffern lässt, sind die laufenden Kosten und die sprechen eine klare Sprache.

Ein Landwirt, der auf den ARANOM umgestiegen ist, rechnet vor:

„Zum Befüllen der Futterküche brauchen wir jetzt noch eine halbe Stunde pro Tag. Der Roboter verbraucht etwa 40 Kilowattstunden Strom an einem Tag. Vorher haben wir für die gleiche Arbeit etwa 50 Liter Diesel und 5 Stunden Arbeit am Tag gebraucht. Allein die Kosten für den Diesel waren dreimal so hoch wie jetzt beim ARANOM.“

Zufriedener Kunde von Hetwin & Landwirt

Der ARANOM und andere Systeme sind komplett elektrisch betrieben und können mit Strom aus der eigenen PV-Anlage geladen werden. Im Vergleich zu dieselbetriebenen Traktorsystemen spart das nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Systeme sind modular aufgebaut und beliebig skalierbar.

Viele Betriebe starten mit einem Modul, etwa dem Fütterungsroboter und bauen schrittweise aus, wenn sie die Vorteile sehen und die Investition stemmen können.

Was sagen Landwirte, die umgestellt haben?

Theorie ist das eine, Praxis das andere. Deshalb haben wir uns angeschaut, was Landwirte berichten, die den Schritt zur Stallautomation gewagt haben.

Die wichtigsten Beobachtungen:

Die Arbeitszeit sinkt drastisch

Von 2 bis 4 Stunden täglicher Fütterungsarbeit auf 30 bis 45 Minuten zum Befüllen der Vorratsbehälter – diese Zeitersparnis zieht sich durch alle Praxisberichte. 

Tiere gewöhnen sich sofort

Viele Landwirte haben anfangs Bedenken, wie die Kühe auf die fahrenden Roboter reagieren. Die Praxis zeigt: völlig unbegründet.

Tatsächlich berichten viele Betriebe sogar von ruhigeren Kühen und weniger Rangkämpfen am Futtertisch, weil das Futter gleichmäßiger und häufiger verteilt wird.

Mehr Grundfutter, bessere Kontrolle

Durch die mehrmalige Verteilung am Tag haben die Tiere immer frisches Futter vor sich und fressen dadurch mehr Grundfutter. 

Der ARAMIS II im Einsatz bei Familie Reiter in Kitzbühel.

Der ARAMIS II im Einsatz bei Familie Reiter in Kitzbühel.

Flexibilität im Alltag

Kein starrer Fütterungsrhythmus mehr. Die Vorratsbehälter puffern 2 bis 5 Tage. Das bedeutet: Du kannst auch mal einen Tag wegbleiben, ohne dass die Versorgung leidet. Du bist nicht mehr an feste Zeiten gebunden: Ein Luxus, den viele Landwirte zu schätzen wissen.

Vom Landwirt für den Landwirt: Warum das bei HETWIN keine Floskel ist

Hinter HETWIN Automation Systems steht Josef Hetzenauer: Ein Technik begeisterter Landwirt, der Landwirtschaft und Maschinenbau gelernt hat und beide Welten verbindet.

Am eigenen elterlichen Betrieb hat er gesehen, wie schwer die Arbeit ist, und begann, Prototypen für den eigenen Stall zu bauen. 2004 wurde daraus die Firma HETWIN mit Sitz in Langkampfen in der Nähe von Kufstein in Tirol.

Alle Produkte werden ausnahmslos in der Praxis entwickelt und im eigenen Versuchsstall mit 70 Kühen erprobt, bevor sie an Kunden gehen. 

Vor 12 Jahren hat Hetzenauer einen neuen Stall gebaut, mit dem Anspruch, den modernsten Milchviehstall Europas zu schaffen. Viele haben ihn damals belächelt. Heute ist genau das, was er damals ausprobiert hat, zum Standard geworden. 

Alle Produkte werden im eigenen Haus entwickelt, konstruiert und endgefertigt, vom Maschinenbau über Elektrik und Elektronik bis zur Software.

Rund 50 Mitarbeiter, viele davon selbst aus der Landwirtschaft, sorgen dafür, dass die Geräte in mittlerweile 20 Ländern zuverlässig ihren Dienst tun.

Der Firmenstandort in Langkampfen in Tirol

Der Firmenstandort in Langkampfen in Tirol

Fazit: Automatisierung ist kein Luxus mehr, sondern entwickelt sich zum neuen Standard

Ein automatischer Kuhstall ist heute keine utopische Zukunftsmusik mehr, sondern gelebte Praxis auf Betrieben jeder Größe. Die Technik ist ausgereift und die Erfahrungen sind durchwegs positiv.

Du sparst nicht nur Zeit und Kraft, sondern gewinnst Flexibilität und Lebensqualität zurück, ohne dass deine Tiere darunter leiden.

Im Gegenteil: Viele Landwirte berichten von leistungsfähigeren, zufriedeneren und ausgeglicheneren Kühen.

Wenn du wissen willst, ob und welche Roboter sich für deinen Stall eignen:

HETWIN bietet kostenlose Beratung an. 

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