Diese Amazon PPC Strategie vervierfacht deine Klicks
Mit diesem Trick steigerst du deine Klickrate um das Vierfache
Stell dir vor, du könntest mit einem einzigen Kampagnen-Trick deine Klickrate bei Amazon Ads vervierfachen – und das, ohne mehr Geld ins Werbebudget zu stecken. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Genau diese Reaktion gab es auch, als diese Strategie zum ersten Mal in der Praxis getestet wurde. Das Ergebnis war so überzeugend, dass sie eigentlich gar nicht öffentlich geteilt werden sollte.
Doch weil die Erfolge in nahezu jedem Account, in dem sie zum Einsatz kam, so eindeutig waren, gibt es sie jetzt doch – Schritt für Schritt erklärt. Du erfährst, warum Amazon-Werbung oft schlechter performt, als sie könnte, welcher Denkfehler die meisten Verkäufer Geld kostet und wie du mit einem cleveren Kampagnen-Aufbau dafür sorgt, dass dein Werbebudget da landet, wo es wirklich etwas bringt: bei kaufbereiten Kunden auf der Suchergebnisseite.
Warum die Klickrate bei Amazon über allem steht
Um die Strategie zu verstehen, musst du zunächst wissen, wie Amazon als Plattform tickt. Amazon ist gnadenlos auf eine gute Customer Experience ausgerichtet – und genau deshalb spielt die Kaufrelevanz eine riesige Rolle. Im Werbebereich zeigt sich das an einer zentralen Kennzahl: der CTR, der Click-Through-Rate. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen den Leuten, die eine Anzeige sehen, und denen, die tatsächlich draufklicken.
Das ist für Amazon bares Geld, denn das Unternehmen verdient nach dem Pay-per-Click-Prinzip. Klicken von 1.000 Impressionen zehn Leute, ist das für Amazon in der Regel lukrativer, als wenn nur zwei von 1.000 klicken. Die Klickrate ist also nicht nur eine Kennzahl für dich als Verkäufer, sondern auch ein Steuerungsinstrument für Amazon selbst.
Drei Werbeplätze – aber nicht alle sind gleich gut
Viele Verkäufer gehen davon aus: Wenn ich das Keyword "Gymnastikball" bewerbe, wird meine Anzeige auch nur ausgespielt, wenn jemand genau das eingibt. In der Praxis ist das aber nicht so einfach. Amazon verteilt dein Werbebudget bei Sponsored Products automatisch auf drei verschiedene Ausspielungsplätze:
- Erste Suchergebnisseite – die ersten vier Werbeplätze direkt oben in den Suchergebnissen
- Restliche Suche – alle Werbeplätze auf den folgenden Seiten (2, 3, 4, 5 …)
- Produktdetailseiten – die Werbeanzeigen, die dir angezeigt werden, wenn du auf einer Produktseite nach unten scrollst

Amazon PPC Budget Allokation
Das Problem: Diese drei Plätze performen völlig unterschiedlich. Ein Blick in echte Kundenaccounts zeigt das deutlich:
| Werbeplatz | Beispiel-Account 1 (CTR) | Beispiel-Account 2 (CTR) |
|---|---|---|
| Erste Suchergebnisseite | 4,39 % | 6,4 % |
| Restliche Suche | 0,78 % | 0,7 % |
| Produktdetailseiten | 0,12 % | 0,11 % |
Der Unterschied ist enorm. Und trotzdem landet ein Großteil der Impressionen ausgerechnet auf den Produktdetailseiten – dem Platz mit der schwächsten Klickrate. Der Grund: Reicht dein Gebot nicht aus, um auf der Suchergebnisseite ausgespielt zu werden, schiebt Amazon deine Anzeige lieber auf eine Produktdetailseite, statt gar nichts an dir zu verdienen.
Der Trick: Wie du Produktdetailseiten gezielt blockierst
Hier kommt die eigentliche Strategie ins Spiel – und sie basiert auf einem Amazon-Prinzip, das eigentlich gegen dich arbeiten sollte. Laut den Richtlinien von Amazon ist es nicht erlaubt, dein eigenes Produkt auf der eigenen Produktdetailseite zu bewerben. Verkaufst du also einen Gymnastikball, wird genau dieser Gymnastikball niemals als Werbeanzeige auf seiner eigenen Produktseite auftauchen.
Der naheliegende Schluss vieler Verkäufer: Man kann sein eigenes Produkt eben nicht auf die eigene ASIN bewerben. Doch genau hier setzt der Trick an – mit einem kleinen Umdenken lässt sich dieses Prinzip clever nutzen.
So baust du die Kampagne auf
- Lege eine neue Sponsored-Products-Kampagne an.
- Wähle als Targeting-Option "Manuelles Targeting" und anschließend "Produkt-Targeting".
- Wähle als Ziel-ASIN genau die ASIN aus, die du ohnehin schon bewirbst – also dein eigenes Produkt.
- Hinterlege ein Gebot und starte die Kampagne.
Auf den ersten Blick wirkt das paradox: Du bewirbst dein eigenes Produkt auf der eigenen Produktseite – etwas, das laut Amazon nicht funktionieren sollte. Und tatsächlich wird deine Anzeige dort nicht ausgespielt. Der entscheidende Effekt ist aber ein anderer: Amazon blockiert dadurch nicht nur die eigene Produktdetailseite, sondern faktisch alle Produktdetailseiten für diese Kampagne.

Mit diesem Trick lenkst du mehr Budget auf Top Placements
Die Ergebnisse aus der Praxis
Wie stark sich das auswirkt, zeigt ein reales Beispiel aus einer Kundenkampagne: Die durchschnittliche Klickrate lag bei 1,61 % – deutlich höher als die 0,4 % beziehungsweise 0,62 % aus den vorherigen Beispielen. Von insgesamt 714.000 generierten Impressionen liefen gerade einmal 77 auf Produktdetailseiten. Das Ergebnis: eine um rund 17 % bessere Performance im Vergleich zu klassisch aufgesetzten Kampagnen.
Der Effekt dahinter ist simpel, aber wirkungsvoll: Eine hohe Klickrate signalisiert Amazons Algorithmus, dass dein Produkt hochrelevant für die Suchanfrage ist. Das wiederum führt dazu, dass du schneller im organischen Ranking aufsteigst – ein Vorteil, der sich weit über die reine Werbekampagne hinaus auszahlt.
Für wen sich diese Strategie besonders lohnt
Grundsätzlich funktioniert dieser Kampagnentyp in jeder Phase eines Produktlebenszyklus. Besonders wertvoll ist er aber in der Launch-Phase eines neuen Produkts. Warum? Weil du dem Amazon-Algorithmus von Anfang an zeigst, dass dein Produkt eine überdurchschnittlich gute Klickrate erzielt und damit als relevant eingestuft wird. Das beschleunigt den Ranking-Aufbau erheblich und verschafft dir gerade in der kritischen Anfangsphase einen echten Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.

Valentin Leva im Gespräch mit Sellern
Fazit: Klickrate ist der Hebel, den viele unterschätzen
Die eigentliche Erkenntnis dieser Strategie ist simpel, aber wirkungsvoll: Nicht die Menge an Werbebudget entscheidet über den Erfolg deiner Amazon-Kampagnen, sondern die Relevanz deiner Ausspielung. Indem du deinen Traffic gezielt auf die klickstärksten Plätze – die Suchergebnisseiten – lenkst und Produktdetailseiten blockierst, sorgst du für bessere CTR-Werte, schnelleres Ranking und effizienter eingesetztes Budget.
Probier es an einer laufenden oder neuen Kampagne selbst aus: Lege eine Produkt-Targeting-Kampagne auf deine eigene ASIN an und beobachte, wie sich die Verteilung zwischen Suchergebnisseiten und Produktdetailseiten verändert. Die Zahlen werden für sich sprechen.
Funktioniert diese Strategie für jedes Amazon-Produkt?
Grundsätzlich lässt sich der Kampagnentyp für nahezu jedes Sponsored-Products-fähige Produkt einsetzen, besonders große Effekte zeigen sich aber bei neu gelaunchten Produkten mit noch wenig organischem Ranking.
Verstößt diese Methode gegen Amazons Richtlinien?
Du bewerbst offiziell dein eigenes Produkt als Ziel-ASIN, die Ausspielung auf der eigenen Produktseite verweigert Amazon jedoch automatisch – der positive Nebeneffekt der blockierten Produktdetailseiten ist eine Folge des Systems, kein Regelbruch.
Ab wann sehe ich erste Ergebnisse?
Da die Kampagne sofort auf die klickstärkeren Suchergebnisseiten umleitet, zeigen sich verbesserte CTR-Werte häufig schon innerhalb der ersten Tage nach dem Start.
Sollte ich meine bestehenden Kampagnen komplett ersetzen?
Es empfiehlt sich, diese Kampagne ergänzend zu bestehenden Strukturen zu testen und die Performance im Vergleich zu beobachten, statt alle laufenden Kampagnen sofort umzustellen.
Ist diese Strategie auch für kleinere Werbebudgets geeignet?
Ja, da der Effekt vor allem durch die gezielte Steuerung der Ausspielungsplätze entsteht, profitieren auch kleinere Budgets von einer deutlich höheren Klickrate pro eingesetztem Euro.
Kannst du mir beim Schalten von Amazon Ads helfen?
Klar. Das einzige was du dafür tun musst, ist ein kostenloses Erstgespräch zu vereinbaren: https://valentinleva.ch/