Futterknappheit 2026: So sichern Landwirte die Fütterung
Futterknappheit 2026: So sichern Landwirte die Fütterung
Die Trockenheit 2026 hat ihre Spuren hinterlassen. Rund 1 Milliarde Euro Dürreschäden allein in Österreich, knapp 80 Prozent mangelhafte Grünlandflächen in Bayern, jeder zweite Landwirt muss laut Umfrage seine Futterversorgung anpassen. Wenn du selbst einen Milchvieh-, Rinder- oder Pferdebetrieb führst oder Ackerbau betreibst, kennst du die Lage nur zu gut.
Der dritte Schnitt ist ausgeblieben, der Mais steht schlechter als gedacht und der Winter kommt trotzdem. Dieser Artikel zeigt dir drei konkrete Wege, wie du die Fütterung deiner Tiere jetzt absicherst, ohne in Panik zu geraten.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Dürre 2026 hat Grünland und Silomais in weiten Teilen Bayerns und Österreichs hart getroffen, Futterknappheit ist für viele Betriebe akute Realität.
- Drei Lösungswege helfen dir jetzt konkret weiter: Stroh und Strukturpellets als Ergänzung, Mais zu aktuellen Erntepreisen sichern und die gebündelte Belieferung aller Produkte frei Haus.
- Lorenz Waldinger, Lohnunternehmer und Landwirt aus der Praxis, unterstützt dich bei allen drei Wegen mit Ware, Transportlogistik und verbindlichen Konditionen.
Die aktuelle Situation im Sommer 2026
Die Trockenheit 2026 hat in weiten Teilen Bayerns und Österreichs zu massiven Ernteausfällen bei Grünland und Silomais geführt. Die Dürreschäden in Österreich liegen laut Schätzungen bei rund 1 Milliarde Euro, das zeigt die Größenordnung der Lage sehr deutlich.
| Kennzahl | Wert | Region |
|---|---|---|
| Dürreschäden Landwirtschaft 2026 | rund 1 Milliarde Euro | Österreich |
| Grünland mangelhaft oder ungenügend | knapp 80 Prozent der Betriebe | Bayern |
| Betriebe mit Futterzukauf | fast 40 Prozent | Bayern |
| Mais mangelhaft bis ungenügend | 44 Prozent der Betriebe | Bayern |
| Landwirte mit Anpassungsbedarf Futterversorgung | mehr als die Hälfte | Deutschland (agrarheute-Umfrage) |
Wie es zur Futterknappheit gekommen ist
In vielen Regionen ist der dritte Grünlandschnitt nach zwei ohnehin schwachen Schnitten komplett ausgefallen. Das trifft dich besonders hart, wenn du auf Grundfutter aus eigener Fläche angewiesen bist, denn Ersatz für Grünlandschnitt ist am Markt kaum zu finden.
Beim Silomais sieht es nicht besser aus. 44 Prozent der befragten bayerischen Landwirte bewerten ihren Mais mit der Note mangelhaft bis ungenügend, im Norden Bayerns sind Ernteausfälle von 50 Prozent und mehr inzwischen die Regel.
Viele Betriebe haben laut Faktenlage noch nicht auf dem Schirm, wie wenig Mais tatsächlich draußen auf dem Acker steht. Wer sich jetzt auf ausreichende Reserven verlässt, ohne genau nachzurechnen, geht ein Risiko ein, das sich erst im Winter zeigt, wenn es zu spät ist.

Ersatz für Grünlandschnitt ist auf dem Markt kaum zu finden.
Was Landwirte jetzt konkret prüfen sollten
Bevor du eine Entscheidung triffst, lohnt sich ein ehrlicher Selbstcheck. Nimm dir dafür bewusst Zeit, auch wenn der Alltag drängt.
- Eigene Futtervorräte realistisch durchrechnen für den ganzen Winter
- Silomais-Bestand vor Ort ehrlich einschätzen statt zu optimistisch kalkulieren
- Frühzeitig Angebote für Ersatzfuttermittel und Zukauf einholen
- Tierbestand und Rationsplanung gemeinsam mit einem Berater oder Partner abgleichen
Für Betriebe mit noch ausreichenden eigenen Vorräten oder sehr kleinem Tierbestand ist ein sofortiger Zukauf möglicherweise nicht nötig. Hier reicht oft eine genaue Bestandsaufnahme der eigenen Reserven, bevor du weitere Schritte einleitest.
Drei Wege durch die Futterknappheit
Lösung 1: Strukturpellets als effizienter Baustein
Wenn Grundfutter knapp wird, gehören Stroh und daraus hergestellte Strukturpellets zu den wichtigsten Antworten. Strukturpellets aus Stroh sind in der Viehhaltung oft effizienter als loses Stroh, weil die Tiere sie besser aufnehmen und weniger Material aussortiert wird.
Der aktuelle Strohpreis bei Lorenz Waldinger liegt bei rund 180 Euro pro Tonne frei Haus, berechnet zu Erntepreisen. Diese Erntepreise bleiben allerdings nicht lange stabil, wer zögert, zahlt später mehr.
„Wer jetzt nicht handelt, riskiert am Ende ohne ausreichende Grundfutterversorgung dazustehen.“
Lorenz Waldinger, Lohnunternehmer aus Buchbach in Bayern
Lösung 2: Mais zu Erntepreisen sichern, bevor die Preise steigen
Mais ist aktuell noch verfügbar, die Mengen sind aber knapp und Konditionen ändern sich schnell. Lorenz Waldinger verfügt über Kontakte in Regionen mit Materialüberschuss und kann die komplette Transportlogistik für dich organisieren.
Wer zu lange wartet, bekommt am Ende gar nichts mehr oder muss deutlich höhere Preise akzeptieren. Frühes Handeln lohnt sich deshalb besonders für Betriebe mit angespannter Futterlage.

Frühes Handeln lohnt sich beim Futterzukauf.
Lösung 3: Alles aus einer Hand, gebündelte Belieferung frei Haus
Statt Einzelbestellungen bei mehreren Lieferanten bietet Lorenz Waldinger die komplette Belieferung von Stroh, Strukturpellets und Mais aus einer Hand an. Die Preise stehen dabei klar im Vorfeld fest, die Transportlogistik läuft verlässlich im Hintergrund.
Das bringt dir einen klaren Vorteil: Ein Angebot, ein Ansprechpartner, Zeitersparnis und Planungssicherheit statt drei separate Bestellungen bei drei verschiedenen Partnern.
Warum jetzt handeln statt abwarten
Erntepreise gelten nur kurzfristig, die Nachfrage nach Stroh und Mais zieht an. Wer wartet, riskiert höhere Preise und Engpässe bei genau den Produkten, die jetzt noch verfügbar sind.
Die konkrete Entwicklung beim Stroh zeigt das deutlich: In rund zwei Wochen steigt der Preis voraussichtlich an. Wer jetzt einkauft, sichert sich noch die aktuellen Konditionen frei Haus.
Fazit: Jetzt rechnen, dann handeln
Die Zahlen aus Bayern und Österreich zeigen deutlich, dass die Futterknappheit 2026 kein regionales Einzelproblem ist, sondern viele Betriebe gleichzeitig trifft.
Genau deshalb lohnt sich eine ehrliche Bestandsaufnahme deiner eigenen Vorräte, kombiniert mit einem frühzeitigen Blick auf Zukaufoptionen bei Stroh, Strukturpellets und Mais.
Setz dich noch diese Woche hin, rechne deinen Winterbedarf durch und hol dir ein konkretes Angebot ein, bevor die nächste Preiserhöhung greift. So gehst du sachlich und vorbereitet in den Winter, statt kurz vor der Fütterungssaison unter Druck zu geraten.
Melde dich gerne telefonisch bei uns +49 1713045895 oder schreib uns eine Mail an lorenzwaldinger@outlook.de.
Wir freuen uns auf deine Anfrage!
Häufige Fragen zum Thema
Wie hoch ist der aktuelle Strohpreis bei Lorenz Waldinger?
Aktuell liegt der Preis bei rund 180 Euro pro Tonne frei Haus, berechnet zu Erntepreisen. In wenigen Wochen ist mit einer Preiserhöhung pro Tonne zu rechnen.
Muss ich sofort meinen Tierbestand verkleinern?
Nicht unbedingt. Prüfe zuerst deine eigenen Futtervorräte realistisch, viele Betriebe können den Winter mit gezieltem Zukauf statt Bestandsreduktion überbrücken.
Warum sind Strukturpellets aus Stroh besser als loses Stroh?
Strukturpellets werden von den Tieren besser aufgenommen, dadurch fällt weniger Material als Ausschuss an. Das macht sie in der Fütterung effizienter als lose Ware.
Bekomme ich auch bei knappen Mengen noch Mais?
Aktuell ist Mais noch verfügbar, die Mengen sind aber begrenzt und Konditionen ändern sich schnell. Über regionale Kontakte mit Materialüberschuss lässt sich oft noch Ware organisieren, wer wartet, riskiert höhere Preise oder leere Lager.
Was bringt mir eine gebündelte Belieferung aus einer Hand?
Du sparst dir mehrere Einzelbestellungen bei verschiedenen Lieferanten und bekommst stattdessen ein Angebot mit klaren Preisen und einer organisierten Transportlogistik. Das spart Zeit und schafft Planungssicherheit für den ganzen Winter.