KI hätte fast ihr Business zerstört. Jetzt ist sie wieder ausgebucht.
KI: Erst Bedrohung für Yvonne, dann Chance
Stell dir vor, du bist seit 15 Jahren erfolgreich selbstständig. Kunden stehen Schlange, die Wartezeit beträgt teilweise drei bis sechs Monate. Dann kommt KI – und innerhalb weniger Monate bricht alles zusammen. Genau das ist Yvonne Cremerius passiert. Die 39-jährige Texterin lebte ihren Traum in Guatemala, bis künstliche Intelligenz ihre komplette Existenz bedrohte. Ihre Geschichte zeigt: Wer KI als Feind sieht, verliert. Wer sie als Werkzeug begreift, gewinnt zurück, was verloren schien – und manchmal sogar mehr.
Der freie Fall: Wenn der Traum zum Albtraum wird
Über 15 Jahre lang war Yvonne als Copywriterin tätig. Schreiben war ihre Leidenschaft, ihr Lebensinhalt. Die Auftragslage? Mehr als 100 Prozent Auslastung. Sie musste regelmäßig Kunden ablehnen, so gefragt war sie. Doch dann kam die Elternzeit mit ihrem kleinen Sohn – und parallel dazu die KI-Revolution.

Freelance-Copywriting
Als Yvonne nach der Elternzeit zurückkehrte, erlebte sie den Schock ihres Lebens: Innerhalb von nur vier Monaten brachen alle verbliebenen Stammkunden weg. Der eine suchte sich intern jemanden, der als Marketing-Allrounder mit KI arbeiten konnte. Der andere – eine klassische Textagentur – existiert heute vermutlich gar nicht mehr.
Von Warteliste zu Bürgergeld
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von vorher fast 100 Prozent Auslastung auf gerade mal 300 bis 400 Euro Umsatz im Monat. Für eine alleinerziehende Mutter, die zwischen Guatemala und Deutschland pendelt, ein Albtraum. "Ich hatte meinen Flug nach Guatemala schon gebucht, als der größte Kunde wegfiel", erinnert sich Yvonne. Die Ersparnisse schmolzen dahin wie Eis in der Sonne.

Plötzlich keine Texter-Aufträge mehr für Yvonne
Die Panik war real und berechtigt. Im Januar setzte sie sich eine Deadline: Bis Juni musste eine Lösung her, sonst würde sie zurück nach Deutschland müssen – in die Festanstellung. Auf einer Skala von eins bis zehn? "100 von 10", beschreibt Yvonne heute, wie schlimm dieser Gedanke für sie war.
Der Tiefpunkt: Gang zum Jobcenter
Dann kam der Moment, den wohl niemand erleben möchte: der Gang zum Bürgeramt, um Bürgergeld zu beantragen. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihren kleinen Sohn. Die Beratung beim Jobcenter machte alles nur noch schlimmer: "Sie haben ein Kind unter drei Jahren, keine Betreuung, keinen Kita-Platz – Sie sind überhaupt nicht vermittelbar." Auf Wiedersehen in sechs Monaten.
Mit 38 Jahren plötzlich nicht mehr interessant für den Arbeitsmarkt. Jeder Euro, den sie verdienen würde, würde vom Bürgergeld abgezogen. Frühestens im nächsten Jahr – mit Kita-Platz – könnte über Weiterbildungen und Teilzeitjobs gesprochen werden. Ein kafkaesker Albtraum für jemanden, der jahrelang erfolgreich selbstständig war.
Die Wende: Vom Feind zum Werkzeug
In dieser ausweglosen Situation begann Yvonne, sich notgedrungen mit KI zu beschäftigen. Ihre Einstellung? Absolut negativ. "Ich habe die KI als Konkurrenz gesehen. Die nimmt mir meine Arbeit weg, die macht mir meinen Traum kaputt", gibt sie heute offen zu.
Die ersten Versuche mit ChatGPT schockierten sie – allerdings anders, als sie erwartet hatte. Blogartikel, für die sie früher stundenlang Gesetze recherchieren musste, entstanden plötzlich in Minuten. Mit minimaler Nacharbeit. Klassische informative Texte, die für Unternehmen wichtig sind, um bei Google zu ranken, ließen sich mit KI rasend schnell erstellen.
Doch statt diese Chance zu ergreifen, reagierte Yvonne zunächst mit Verdrängung. Erst als wirklich alles auf dem Spiel stand, wagte sie den Sprung.
Die Entscheidung trotz Existenzangst
Die größte Hürde war die finanzielle Unsicherheit. "Diese grundlegende Angst, dass man nicht mehr aus diesem Loch herauskommt, in das man durch den KI-Wandel gefallen ist", beschreibt Yvonne ihre damalige Gefühlslage.
Trotzdem entschied sie sich für die Ausbildung zur KI- und Automationsberaterin bei der AKIA Akademie für KI & Automation. Mit der permanenten Angst im Nacken: Was, wenn es nicht funktioniert? Was, wenn ich danach nicht nur ohne Einkommen, sondern auch noch mit Schulden dastehe?
Was die Ausbildung anders machte
Die Ausbildung bei der AKIA Akdemie überraschte Yvonne positiv. Besonders die kleine Gruppe erwies sich als Glücksfall: "Wir haben uns auch privat ausgetauscht, uns zusammengeschlossen, überlegt, ob wir vielleicht sogar mal zusammenarbeiten." Es entstand echter Zusammenhalt, keine anonyme Online-Schulung.
Eine Sorge hatte sie vorher besonders beschäftigt: "Wenn ich Probleme habe, komme ich mir dann dumm vor, weil die anderen alle IT-Cracks sind?" Die Realität: Selbst die technisch Versierten hatten ihre Lernkurven. Die Ausbildung bei der AKIA Akademie funktioniert für verschiedenste Ausgangsniveaus – vom KI-Anfänger bis zum Programmierer, der eine neue Perspektive sucht. So bestand auch Yvonne die Abschlussprüfung und erhielt das Zertifikat, das sie als gefragte KI- & Automationsberaterin auszeichnet.

Zertifikat KI- & Automations-Berater der AKIA Akademie für KI & Automation
Der Durchbruch kam schneller als erwartet
Ende Oktober, nach fast einem halben Jahr in Deutschland, flog Yvonne zurück nach Guatemala. Diesmal konnte sie sich beim Bürgergeld abmelden – denn sie hatte bereits neue Aufträge in der Tasche.
Was dann passierte, grenzt an Ironie: Nur zwei Monate nach Abschluss der Ausbildung postete Yvonne verzweifelt in der Community: "Hilfe, ich komme nicht mehr hinterher mit den Projekten!"

Yvonnes Beitrag in der Community
Die Aufzählung ihrer Kunden liest sich wie ein kleines Wunder:
- Ein großer Kunde mit 20 Stunden Auslastung pro Woche
- Eine Reiseagentur, die sofort loslegen wollte
- Drei Content-Kunden (zwei davon neu)
- Zwei Testkunden für Content-Automatisierung mit GPTs
Insgesamt sechs Kunden – bei einer Kinderbetreuung von nur 33 Stunden pro Woche. "Selbst wenn der Papa noch mithilft und ich abends, wenn ich tot bin, noch arbeite – ich schaffe keine 40 Stunden die Woche", beschreibt Yvonne ihr damaliges Luxusproblem.
Vom Überleben zum Gestalten
Was sich wirklich verändert hat
Der Kontrast könnte kaum größer sein: Von null Stunden und null Einkommen zu kompletter Auslastung in einem halben Jahr. Doch die wichtigste Veränderung war eine andere: "Ich muss nicht zurück in die Festanstellung."
Diese Erleichterung, wieder selbstbestimmt leben zu können, war unbezahlbar. Die permanente Angst, die sie monatelang beherrscht, gereizt und unsicher gemacht hatte, wich einer neuen Perspektive: "Es gibt hier für mich definitiv Lösungen, und ich kann zumindest frei entscheiden, wie ich in Zukunft weiter vorgehen möchte."
Auch heute ist Yvonne nahezu ausgelastet. Aktuell hätte sie maximal fünf Stunden pro Woche für neue Kunden – und selbst das nur ab Mai, weil sie diese Zeit lieber in ihren lokalen Kunden vor Ort investieren möchte, um die nächste Automatisierungsstufe zu erreichen.
Konkrete Ergebnisse bei Kunden
Die stärksten Auswirkungen sieht Yvonne bei ihrem lokalen Kunden in Guatemala. Dort hat sie verschiedene Bereiche automatisiert: Social Media Marketing, Google Ads, Facebook Ads und Instagram Ads. Das Ergebnis? "Dadurch, dass die jetzt mehr Struktur haben, mehr Beiträge in der Woche haben, mehr überhaupt reingebracht wird, kommen viel mehr Nachrichten und Anfragen."
Eine klassische Win-Win-Situation: Yvonne hat wieder Einkommen und Perspektive, ihre Kunden profitieren von messbaren Verbesserungen.
Was du aus Yvonnes Geschichte lernen kannst
Wer sich jetzt weiterbilden sollte
Yvonnes Empfehlung ist glasklar und richtet sich an eine ganze Berufsgruppe: "Ich würde sämtlichen Textern, Copywritern und allen in diesem Bereich empfehlen, sich stark weiterzubilden."
Ihre Begründung ist ebenso deutlich: "Wenn man einfach nur sagt, ich möchte mit KI nichts zu tun haben, wird man ersetzt. Man bleibt nicht mehr dabei, man wird immer weniger Kunden haben."
Die Berufe verschwinden nicht – sie verändern sich. Wie vor 25 Jahren, als es viermal so viele Journalisten gab wie heute. Die arbeiten jetzt als Podcaster, YouTuber, Content Creator. Ähnlich ist es heute mit Freelance-Jobs im kreativen Bereich.
Der größte Fehler: Zu lange warten
Wenn Yvonne einen Ratschlag hat, den sie besonders betont, dann diesen: "Beschäftige dich viel schneller mit dem Thema als ich. Warte nicht, bis die ganzen Rücklagen weg sind. Warte nicht, bis du wirklich schon vom Bürgergeld leben musst, weil das möchte keiner."
Sie selbst hätte theoretisch schon viel früher einsteigen können – und wäre schneller zu neuen Kunden gekommen. Das Abwarten und Hoffen, dass es irgendwann wieder besser wird, kostete sie wertvolle Zeit, Geld und Nerven.
Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick:
- KI ersetzt nicht automatisch deinen Job – aber die Konkurrenz, die KI nutzt, könnte es tun
- Angst und Ablehnung sind verständlich, helfen aber nicht weiter
- Die Investition in Weiterbildung lohnt sich auch in finanziell angespannten Zeiten
- Kleine Gruppen und echter Austausch beschleunigen den Lernprozess
- Erste Kunden kommen oft schneller als erwartet
- Die psychische Belastung durch Existenzangst sollte nicht unterschätzt werden
Fazit: Handeln statt Hoffen
Yvonnes Geschichte ist kein Märchen vom schnellen Reichtum. Sie ist eine ehrliche, manchmal schmerzhafte Chronik von Existenzangst, Mut und Neuanfang. Die wichtigste Lektion? KI ist nicht der Feind – die eigene Starre ist es.
Wer heute als Freelancer, Texter oder Content Creator merkt, dass die Aufträge zurückgehen, sollte nicht den Fehler machen, den Yvonne gemacht hat: zu lange zu warten mit einer Ausbildung im KI- & Automationsbereich. Die Technologie entwickelt sich rasant weiter. Wer jetzt nicht handelt, muss später vielleicht vom Bürgergeld aus starten – statt aus einer Position der Stärke.
Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät. Selbst in der aussichtslosesten Situation fand Yvonne einen Weg zurück. Heute lebt sie wieder in Guatemala, ist voll ausgelastet und muss Kunden vertrösten. Ihre Existenzangst ist einer neuen Gelassenheit gewichen.
Probier das heute selbst aus: Wenn du merkst, dass sich dein Markt verändert – warte nicht. Informiere dich, sprich mit Menschen, die den Schritt schon gegangen sind, und triff dann eine Entscheidung. Denn eines ist sicher: Die Veränderung kommt so oder so. Die Frage ist nur, ob du gestaltest oder gestaltet wirst.
Falls du Interesse an einer Ausbildung zum KI- & Automationsberater bei der AKIA Akademie für KI & Automation hast, kannst du dir hier ein unverbindliches Beratungsgespräch buchen: Sichere dir hier deinen Gesprächstermin