Markus Baulig im Interview - Warum erfolgreiche Unternehmer auf ihren Körper achten
Markus Baulig im Interview
Du arbeitest hart an deinem Business, optimierst deine Prozesse, verbesserst dein Marketing – aber vernachlässigst dabei deinen Körper? Dann könnte genau das der Grund sein, warum du nicht so erfolgreich bist, wie du sein könntest. Denn zwischen körperlicher Performance und unternehmerischem Erfolg gibt es einen Zusammenhang, den viele unterschätzen. Markus Baulig, erfolgreicher Unternehmer und Marketing-Experte, gibt im Gespräch spannende Einblicke, wie er Gesundheit und Business unter einen Hut bekommt – und warum das eine ohne das andere auf Dauer nicht funktioniert.
Wie du eine Sache machst, machst du alles
Es ist ein einfaches Prinzip, aber es hat weitreichende Konsequenzen: Wer sich um seinen Körper nicht kümmert, wird wahrscheinlich auch sein Business vernachlässigen. Markus bringt es auf den Punkt:
Wenn ich mir einen Unternehmer anschaue, der keinen Wert auf seine Gesundheit legt, viel Fast Food isst und ungepflegt ist, gehe ich davon aus, dass er viele Bereiche in seinem Unternehmen auch nicht im Griff hat.
Markus Baulig
Das bedeutet nicht, dass du zum Hochleistungssportler werden musst. Aber es bedeutet, dass deine Haltung zu dir selbst sich in allem widerspiegelt, was du tust. Wer toleriert, „Müll in sich reinzuschaufeln", liefert oft auch im Business suboptimale Ergebnisse. Das ist keine moralische Bewertung, sondern eine Beobachtung: Deine Toleranzgrenze für Mittelmäßigkeit zieht sich durch alle Lebensbereiche.
Der Mythos vom gestressten Workaholic

Ein typisches Bild wenn man an Unternehmer denkt: erschöpft bis in die Nacht arbeiten
Viele glauben, als Unternehmer müsse man sich aufopfern, durcharbeiten und den Körper hintenanstellen. Markus sieht das anders: „Was bringt es mir, kurzfristig mehr Geld zu verdienen, wenn ich langfristig gar kein Geld mehr verdienen kann, weil ich psychisch oder körperlich am Ende bin?"
Gesundheit gehört zum Unternehmertum dazu – nicht als nice-to-have, sondern als Grundvoraussetzung für langfristigen Erfolg.
Erfolg schafft Komfortzone – und die ist gefährlich
Interessant: Markus beobachtet, dass viele Unternehmer anfangs sehr auf ihre Gesundheit achten, dann aber nachlassen, sobald der finanzielle Erfolg kommt. „Mit großem finanziellem Erfolg kommt oft eine Komfortzone, und dann fangen Leute an, Kleinigkeiten zu vernachlässigen – auch den Gesundheitsaspekt."
Das ist die Ironie des Erfolgs: Du arbeitest hart, um dir Freiheit zu schaffen – und nutzt diese Freiheit dann, um schlechte Gewohnheiten zu entwickeln.
So integriert Markus Gesundheit in seinen Alltag
Training: Dreimal die Woche ist der Sweet Spot
Seit 2016 – also fast zehn Jahre – trainiert Markus mindestens dreimal pro Woche. Mal waren es fünf Trainingseinheiten, aber das war ihm zu viel: „Ich habe gemerkt, dass ich dann müde wurde und kognitiv nicht mehr so auf der Höhe war."

Training als Unternehmer - ein gesunder Ausgleich oder noch mehr Stress?
Die Erkenntnis: Mehr ist nicht immer besser. Drei bis vier Trainingseinheiten pro Woche sind für ihn optimal – genug, um fit zu bleiben, aber nicht so viel, dass es die mentale Performance beeinträchtigt.
Früher hat er morgens trainiert, besonders als er noch im Vertrieb aktiv war. Das gab ihm Energie für die anstehenden Sales Calls. Heute schläft er länger (manchmal bis 9:30 Uhr) und trainiert abends – weil sein Business so strukturiert ist, dass er morgens nicht gebraucht wird. Die Routine passt sich dem Lebensrhythmus an, nicht umgekehrt.
Ernährung: Grobe Richtung statt Mikromanagement
Markus trackt keine Makros. Ihm ist das zu anstrengend: „Ich habe genug Ziele in meinem Unternehmertum. Da brauche ich nicht noch meine Freizeit vollzustopfen mit ‚Du hast 30 g zu viel Kohlenhydrate gegessen' und mich dann darüber ärgern."
Stattdessen hat er ein grobes Verständnis dafür, wie sein Körper funktioniert. Er weiß, was ihn zunehmen oder abnehmen lässt, und steuert seine Ernährung entsprechend. Und ja, er isst auch mal ein Tiramisu – wenn es in die Woche passt und er Lust darauf hat.
Das Prinzip: Nicht perfekt sein, sondern eine Struktur finden, die wenig Disziplin erfordert und trotzdem funktioniert.
Prävention: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig
Zweimal im Jahr lässt Markus seine Blutwerte checken. Und generell nimmt er alle empfohlenen Präventivmaßnahmen wahr – sogar häufiger als empfohlen. „Wofür verdient man das ganze Geld, wenn man dann darauf verzichtet, sich solche Sachen anzugucken?"
Von Hautscreenings bis Ganzkörper-MRT: Wer es sich leisten kann, sollte in Prävention investieren. Denn Gesundheit ist das eine Asset, das man nicht zurückkaufen kann.
Mindset: Der Umgang mit Stress entscheidet über alles
Körperliche Fitness ist die eine Seite – aber was ist mit dem Kopf? Markus sieht einen klaren Zusammenhang: „Wie ich mit Situationen umgehe, die mich als Unternehmer konfrontieren, hat viel mit Gesundheit zu tun."
Verantwortung statt Opfermentalität
Wenn ein Verkaufsgespräch schiefgeht oder die Werbekampagne nicht läuft: Bist du dann sauer auf den Kunden oder die Plattform? Oder suchst du den Fehler bei dir selbst?
Die entscheidende Frage: Übernimmst du Verantwortung und fragst dich, wie du es besser machen kannst – oder machst du dich fertig und fühlst dich als Loser?
„Wenn ich mir ein Mindset aus Stahl aufbaue und sage: ‚Du bist ein geiler Typ, du kriegst das hin' – dann hat das riesige Auswirkungen auf mein Stresslevel", erklärt Markus. Hindernisse werden dann nicht als Blockaden gesehen, sondern als Wachstumschancen.
Selbstreflexion als Superpower
Markus betont, wie wichtig es ist, sich selbst gut zu kennen. Wenn du merkst, dass du gereizt bist – woran liegt es? Hast du zu wenig gegessen? Zu wenig getrunken? Zu viel Fast Food?
„Ich weiß z. B., dass ich nach Fast Food viel gereizter bin – also mache ich das einfach nicht", sagt er. Selbstmanagement bedeutet, seine eigenen Trigger und Stolpersteine zu kennen und proaktiv damit umzugehen.
Körper und Geist hängen zusammen
Du kannst noch so viele mentale Strategien haben – wenn du „hangry" (hungrig und wütend) bist, wird's schwierig. Umgekehrt gilt: Wenn dein Körper fit ist, fällt es dir leichter, mental stark zu bleiben.
Was du daraus mitnehmen solltest

Lea Feder beim Düsseldorfer Marketing Kongress 2026 über nachhaltige Leistungssteigerung
Erstens: Gesundheit ist kein Luxus, sondern ein Grundpfeiler für nachhaltigen Erfolg. Wer langfristig erfolgreich sein will, muss auf sich achten – körperlich und mental.
Zweitens: Es gibt keine One-Size-Fits-All-Lösung. Manche brauchen Meditation, andere Tennis, wieder andere Krafttraining. Finde heraus, was für dich funktioniert – und zieh es durch.
Drittens: Perfektion ist nicht das Ziel. Es geht darum, eine Struktur zu finden, die wenig Disziplin erfordert, aber trotzdem funktioniert.
Fazit: Investiere in dich selbst – es zahlt sich aus
Markus Baulig zeigt eindrucksvoll, dass erfolgreiche Unternehmer nicht trotz, sondern wegen ihrer Gesundheitsroutinen erfolgreich sind. Wer seinen Körper vernachlässigt, wird früher oder später auch im Business Einbußen hinnehmen müssen.
Die gute Nachricht: Du musst kein Profisportler werden. Aber du solltest anfangen, dich selbst ernst zu nehmen. Beobachte dich mal in verschiedenen Situationen: Wann bist du am produktivsten? Wann gereizt? Was gibt dir Energie, was raubt sie?
Und dann: Bau dir ein System, das zu dir passt. Denn wie Markus sagt: „Wie du eine Sache machst, machst du alles."
Genau so ein System haben wir entwickelt: Wir steigern nachhaltig deine Leistungsfähigkeit mit der „Körper-KPI-Methode" – individuell, medizinisch fundiert und ohne deinen Kalender zu sprengen.
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Das ganze Interview mit Markus findest du auf unserem YouTube Kanal.