Schuppenflechte und Neurodermitis – was essen, was meiden?
Nicht alle Lebensmittel sind gleich...
Einer der häufigsten Sätze, den ich von Menschen mit Schuppenflechte oder Neurodermitis höre, wenn sie das erste Mal mit mir sprechen, ist dieser: „Mein Hautarzt hat gesagt, Ernährung spielt keine Rolle." Manchmal wird noch hinzugefügt, dass es keine wissenschaftlichen Belege dafür gebe, dass das, was man isst, irgendeinen messbaren Einfluss auf das Hautbild habe.
Ich bin Arzt. Ich verstehe, woher diese Aussage kommt. Und ich sage trotzdem klar: Sie ist in dieser Form falsch – oder zumindest so unvollständig, dass sie Menschen schadet, die wirklich etwas verändern wollen.
Denn was wir täglich essen, ist keine Nebensache. Es ist die Grundlage dafür, ob unser Immunsystem in einem dauerhaften Alarmzustand bleibt – oder nicht. Dreimal täglich, sieben Tage die Woche, liefern wir unserem Körper entweder das, was er braucht, um ruhig und reguliert zu funktionieren, oder wir befeuern genau die Entzündungsprozesse, die sich auf der Haut zeigen. Bei Schuppenflechte als rote, schuppende Plaques. Bei Neurodermitis als brennende, juckende, nässende Haut, die einem buchstäblich den Schlaf raubt.
Das passiert in deinem Körper, wenn du entzündungsfördernde Lebensmittel isst
Chronische Entzündung ist kein abstraktes Konzept. Sie ist ein messbarer, biologischer Prozess – und sie wird durch das, was wir essen, direkt beeinflusst.
Bestimmte Lebensmittel – allen voran stark verarbeitete Produkte, raffinierter Zucker, Weizen, Wurst, Schweinefleisch und Frittiertes – setzen im Körper Botenstoffe frei, die das Immunsystem aktivieren und Entzündungsreaktionen fördern. Bei einem gesunden Menschen mit intakter Darmbarriere und ausgeglichenem Mikrobiom ist das kein großes Problem. Bei jemandem, dessen Immunsystem ohnehin schon überaktiviert ist – wie bei Schuppenflechte oder Neurodermitis – ist es wie Öl ins Feuer zu gießen.
Hinzu kommt, dass viele dieser Lebensmittel dem Darm schaden, der bei beiden Erkrankungen eine zentrale Rolle spielt. Ein gestörtes Darmmilieu bedeutet eine gestörte Immunregulation – und eine gestörte Immunregulation zeigt sich früher oder später auf der Haut.
Diese Lebensmittel beruhigen dein Immunsystem:
Der gute Gegenpol existiert genauso. Frisches Obst und Gemüse, insbesondere wasserreiches und grünes – Salate, Spinat, Gurken, Zucchini, Beeren, Melonen, Äpfel – liefert dem Körper antioxidative Verbindungen, Vitamine, Enzyme und Wasser in einer Form, die er direkt verwerten kann. Sprossen und Microgreens wie Alfalfa oder Brokkolisprossen sind in ihrer Nährstoffdichte kaum zu überbieten. Hochwertige pflanzliche Fette aus Chiasamen, Leinsamen oder geschältem Hanfsamen liefern Omega-3-Fettsäuren, die direkt entzündungshemmend wirken.
Dazu kommen hautfreundliche Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln, Hirse, Buchweizen, Quinoa oder Reis – Lebensmittel, die sättigen, Energie liefern und gleichzeitig das Immunsystem nicht unnötig belasten. Qualitativ hochwertige Eier vom Bauernhof, gelegentlich Hühnerfilet oder frischer Fisch wie Lachs oder Kabeljau ergänzen das Bild.
Das ist keine Diät im klassischen Sinne. Es ist eine Prioritätensetzung. Und wer sie konsequent umsetzt, merkt in den allermeisten Fällen nach einigen Wochen, dass sich etwas verändert – nicht nur auf der Haut, sondern auch im Energielevel, im Schlaf, im allgemeinen Wohlbefinden.
So baust du in 3 Schritten eine Ernährung auf, die du wirklich durchhältst
Das größte Problem bei Ernährungsumstellungen ist nicht nur das Wissen. Es ist die Umsetzung im Alltag. Und hier sehe ich immer wieder denselben Fehler: Menschen versuchen, von einem Tag auf den anderen alles zu verändern – und geben nach zwei Wochen auf, weil es sich wie Verzicht anfühlt und der Alltag einfach nicht mitspielt.
Was ich meinen Klienten stattdessen empfehle, ist ein anderer Ansatz. Erstens: Finde zwei bis drei Mahlzeiten, die du liebst, die gut schmecken, die dich satt machen – und die gleichzeitig im Rahmen einer hautgesunden Ernährung Sinn ergeben. Diese Mahlzeiten werden deine Anker. Sie ersetzen das Nachdenken, das Planen und das Scheitern an der Alltagsrealität. Zweitens: Reduziere schrittweise, was dir schadet – nicht alles auf einmal, sondern Schritt für Schritt. Drittens: Gib dem Ganzen Zeit. Ernährung verändert nicht von heute auf morgen das Hautbild. Aber wer konsequent dabei bleibt, wird feststellen, dass die Veränderungen irgendwann nicht mehr zu übersehen sind.
Ich sage das nicht als jemand, der das theoretisch aus Büchern kennt. Ich sage das als jemand, der diesen Weg selbst gegangen ist – und der seitdem hunderte von Menschen dabei begleitet hat, dasselbe zu tun.
Wenn du mit Schuppenflechte oder Neurodermitis kämpfst und endlich verstehen willst, was in deinem Körper wirklich passiert und wie du es gezielt angehen kannst, trage dich bei mir zu einem kostenlosen Beratungsgespräch ein. Gemeinsam schauen wir auf deine individuelle Situation, ich erkläre dir, welche Ursachen bei dir wahrscheinlich vorliegen und zeige dir eine Strategie, mit der du es realistisch schaffen kannst, wieder normale und gesunde Haut zu bekommen – ohne dauerhaft auf Cortisonsalben oder Medikamente angewiesen zu sein.
Gehe jetzt auf www.diehautdiaet.com und trage dich für das kostenlose und unverbindliche Beratungsgespräch ein. Ich freue mich.
Mit besten Grüßen, Felix (Dahlmanns)

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