Strukturpellets für Pferde: Praxiserfahrungen aus dem Aktivstall Pflügl
Strukturpellets für Pferde: Praxiserfahrungen aus dem Aktivstall Pflügl
Kennst du das auch? Du suchst nach einer Einstreu für deine Pferde, die weniger staubt, wirklich saugt und gleichzeitig das Tierwohl verbessert, ohne dass der Arbeitsaufwand durch die Decke geht.
Viele Pferdehalter und Pensionsstallbetreiber stehen genau vor dieser Herausforderung. Eine mögliche Antwort darauf liefert der Pferdebetrieb Irlwirt in Gatterberg im südlichen Landkreis Erding. Dort setzt Andreas Pflügl seit etwa einem Jahr auf Waldinger Strukturpellets als Einstreu, mit Erfahrungen, die aufhorchen lassen.
Der Betrieb Pflügl: Tierwohl und natürliche Haltung im Fokus
Andreas Pflügl betreibt den Hof Irlwirt im Nebenerwerb als Pferdepensionshaltung. Sein Konzept: Aktivstall und Boxenhaltung mit großem Paddock und Außenboxenfütterung.
Ihm ist wichtig, dass seine Pferde in einer natürlichen, staubarmen Umgebung stehen und dass die Haltung gleichzeitig praktikabel bleibt. Als eine neue Liegefläche eingerichtet werden sollte, fiel die Entscheidung deshalb bewusst auf Waldinger Strukturpellets.
Diese Pellets werden von Lohnunternehmer Lorenz Waldinger mit der Krone Premos 5000 hergestellt. Durch die hohe Verarbeitungstemperatur während der Produktion sind sie weitgehend staub- und keimfrei, ein entscheidender Vorteil gerade für empfindliche Tierarten wie Pferde.

Der Betrieb Pflügl in Gatterberg, St. Wolfgang, in Oberbayern.
Warum Strukturpellets? Die Gründe für den Wechsel
Für Pflügl war klar: Die neue Liegefläche sollte das Tierwohl unterstützen, Staub reduzieren und gleichzeitig arbeitswirtschaftlich sinnvoll sein.
Klassisches Stroh bringt oft Probleme mit sich, sei es durch Staubentwicklung, unzureichende Saugkraft oder schlicht durch den hohen Platzbedarf bei der Lagerung. Die Strukturpellets versprachen hier eine Alternative, die all diese Punkte besser lösen könnte.
Staubfrei: Ein echter Gewinn für die Pferdegesundheit
Einer der größten Vorteile in der Praxis: Die Pellets sind staubfrei. Im Stall gibt es dadurch keine Staubbildung mehr, ein Punkt, der gerade für Pferde mit Atemwegsproblemen oder Allergien entscheidend sein kann. Aber auch für alle anderen Tiere bedeutet das eine deutlich bessere Luftqualität. Pflügl berichtet, dass sich das Stallklima insgesamt spürbar verbessert hat. Auch die Gerüche werden von den Pellets gut gebunden.
Ein weiterer Pluspunkt: Selbst im Hochsommer bei wochenlanger Trockenheit staubt die Fläche nicht. Man kann sie einfach wässern, ohne dass sich Schimmelpilze bilden. Die Fläche trocknet innerhalb eines Tages wieder ab und saugt danach erneut zuverlässig.

Andreas Pflügl zeigt, wie einfach und schnell das Einweichen zu bewerkstelligen ist.
Saugwirkung und Anwendung: So funktionieren die Pellets im Stall
Wie setzt Pflügl die Strukturpellets konkret ein? Er schüttet zwei bis drei Kilogramm Pellets aus und gibt mindestens so viel Wasser dazu, wie Pellets selbst vorhanden sind. Innerhalb einer Stunde gehen die Pellets vollständig auf. Sobald sie aufgegangen und auf dem Boden verteilt sind, entsteht eine trittsichere Fläche.
Die Saugwirkung der Pellets ist dabei bemerkenswert stark. Klassisches Stroh oder gehäckseltes Stroh können hier nicht mithalten, das Wasser wird sofort gebunden. Das bedeutet: Die Liegefläche bleibt trockener und das Stallklima wird besser.
Trittsicherheit: Warum die aufgegangene Fläche so wichtig ist
Wenn die Strukturpellets vollständig aufgegangen sind, bilden sie eine trittsichere Fläche. Das klingt erst mal unspektakulär, hat aber offenbar einen großen Einfluss auf das Verhalten der Pferde.
„Die Pferde legen sich deutlich öfter und entspannter hin als früher. Auf der Stallkamera ist zu sehen, dass um drei Uhr früh drei oder vier Pferde gleichzeitig entspannt liegen. Das war vorher nicht so.“
Andreas Pflügl, Aktivstall Pflügl, Landkreis Erding
Die Pferde sind insgesamt ruhiger geworden, vermutlich auch, weil die trittsichere Fläche ihnen mehr Sicherheit gibt. Sie rutschen nicht weg, sie haben festen Halt, und das wirkt sich offenbar positiv auf ihr Wohlbefinden aus.
Auch für empfindliche Pferde: Erfahrungen mit hufkranken Tieren
Ein Punkt, der für viele Pferdehalter besonders wichtig ist: Die Strukturpellets eignen sich auch für empfindliche Pferde. Pflügl hat die Beobachtung gemacht, dass manche Pferde die Pellets sogar gerne fressen. Das ist unbedenklich. Selbst hufkranke Pferde, die bei jeder Art schlechter Fütterung sofort Probleme bekommen, vertragen die Pellets problemlos. Es gab noch nie Schwierigkeiten.
Das zeigt: Die Pellets sind nicht nur praktisch in der Handhabung, sondern auch sehr verträglich, ein wichtiges Kriterium gerade für Betriebe, die mit sensiblen oder kranken Tieren arbeiten.
Mengenvorteil: Nur ein Viertel der ursprünglichen Einstreumenge
Ein weiterer Vorteil, der sich im Alltag bemerkbar macht: Im Vergleich zu klassischem Stroh werden nur noch etwa 25 Prozent der ursprünglichen Einstreumenge benötigt. Das bringt einen großen Vorteil bei Lagerkapazität und Lagerfläche. Die freigewordene Fläche kann anderweitig genutzt werden, ein nicht zu unterschätzender Punkt gerade für kleinere Betriebe mit begrenztem Platz.
Die tägliche Stallarbeit bleibt dabei überschaubar: Pflügl räumt täglich etwa zwei Schubkarren Mist heraus. Die Liegefläche bleibt dadurch immer sauber, der Aufwand ist gering.
Arbeitswirtschaftlich einfach zu händeln
Die Strukturpellets sind arbeitswirtschaftlich unkompliziert. Es sind keine großen Einstreumengen nötig, bereits kleine Mengen lassen sich gut bearbeiten. Das spart Zeit und Kraft und macht die tägliche Stallarbeit deutlich angenehmer.
Pflügls Fazit: Nichts anderes mehr
Andreas Pflügl bringt es auf den Punkt: Für uns gibt es nichts anderes mehr außer den Strukturpellets. Nach etwa einem Jahr Praxiserfahrung ist er überzeugt.
Die Vorteile:
- Staubfrei
- Stark saugend
- Trittsicher
- Auch für empfindliche Pferde geeignet
- Deutlich weniger Mengenbedarf

Andreas Pflügl bei der täglichen Arbeit mit den Pferden.
Sein vollständiger Eindruck nach einem Jahr Praxiserfahrung lautet:
„Seit wir die Strukturpellets einsetzen, haben wir deutlich sauberere Liegeflächen und ruhigeres Verhalten bei den Pferden. Mit der speziellen Siebgabel ist das Ausmisten in wenigen Minuten erledigt. Die Pellets sind staubarm und hygienisch, ideal für empfindliche Tiere.“
Andreas Pflügl, Aktivstall Pflügl, Landkreis Erding
Die Pferde liegen mehr und ruhiger, das Stallklima ist besser, und der Arbeitsaufwand sinkt. Für einen Pensionsstallbetreiber, dem Tierwohl und natürliche Haltung am Herzen liegen, ist das eine überzeugende Bilanz.
Strukturpellets selbst testen: Der 500-Kilogramm-Big-Bag
Wer jetzt neugierig geworden ist, muss nicht gleich große Mengen bestellen. Interessenten können die Strukturpellets in kleinen Mengen unverbindlich auf ihrem eigenen Betrieb testen. Es gibt einen Big Bag mit 500 Kilogramm zum Ausprobieren. Das ermöglicht es, vor einer größeren Bestellung zu sehen, wie die eigenen Tiere reagieren und wie die Pellets im eigenen Stall funktionieren.
Häufige Fragen zu Strukturpellets in der Pferdehaltung
Sind Strukturpellets für empfindliche Pferde geeignet?
Ja. Die Erfahrungen aus dem Aktivstall Pflügl zeigen, dass selbst hufkranke Pferde, die bei jeder Art schlechter Fütterung sofort Probleme bekommen, die Strukturpellets problemlos vertragen. Es gab im Betrieb noch nie Schwierigkeiten. Durch die hohe Verarbeitungstemperatur bei der Herstellung sind die Pellets weitgehend staub- und keimfrei und damit auch für sensible Tiere geeignet.
Wie wendet man Strukturpellets in der Pferdebox richtig an?
In der Praxis bei Pflügl werden zwei bis drei Kilogramm Pellets ausgeschüttet. Darauf kommt mindestens so viel Wasser, wie Pellets vorhanden sind. Innerhalb einer Stunde gehen die Pellets vollständig auf und bilden eine trittsichere Fläche.
Wie viel weniger Einstreu braucht man im Vergleich zu klassischem Stroh?
Im Aktivstall Pflügl reicht rund ein Viertel der ursprünglichen Einstreumenge aus, die früher mit klassischem Stroh benötigt wurde. Das spart Lagerkapazität und schafft Platz, der anderweitig genutzt werden kann.
Was passiert, wenn Pferde Strukturpellets fressen?
„Das ist unbedenklich“, bestätigt Andreas Pflügl vom Aktivstall Irlwirt. Manche Pferde fressen die Pellets gerne, vor allem zu Beginn, bevor sie aufgequollen sind. Bei uns kam es dadurch noch nie zu Problemen.
Unter unseren Pferden sind auch hufkranke und sehr empfindliche Tiere, die bei schlechter Fütterung sofort reagieren würden. Selbst diese Tiere vertragen die Pellets ohne Schwierigkeiten. Sobald die Pellets aufgegangen und mit Wasser aktiviert sind, lässt das Interesse der Pferde am Fressen ohnehin nach.
Stauben Strukturpellets im Sommer bei Trockenheit?
Nein. Auch nach wochenlanger Trockenheit im Hochsommer entsteht keine Staubbildung. Die Fläche kann einfach gewässert werden, ohne dass Schimmelpilze entstehen. Sie trocknet innerhalb eines Tages wieder ab und saugt danach erneut zuverlässig.
Wie hoch ist der tägliche Arbeitsaufwand mit Strukturpellets?
Überschaubar. Im Aktivstall Pflügl werden täglich etwa zwei Schubkarren Mist herausgeräumt. Die Liegefläche bleibt dadurch immer sauber, der Aufwand bleibt deutlich geringer als bei klassischem Stroh.
Kann man Strukturpellets vor einer größeren Bestellung testen?
Ja. Interessenten können die Strukturpellets unverbindlich auf ihrem eigenen Betrieb ausprobieren. Es gibt einen Big Bag mit 500 Kilogramm zum Testen. So lässt sich vor einer größeren Bestellung in Ruhe prüfen, wie die eigenen Pferde reagieren und wie die Pellets im jeweiligen Stall funktionieren.
Du möchtest Staub und Aufwand in deinem Stall reduzieren? Du suchst eine Einstreu, die auch deine empfindlichen Pferde vertragen?
Dann lohnt sich ein kostenloses Beratungsgespräch. Wir beraten dich gerne individuell und gehen auf die individuellen Anforderungen deines Betriebs ein.
Mit dem 500-Kilogramm-Big-Bag kannst du die Strukturpellets unverbindlich testen, direkt in deinem Stall, mit deinen Pferden. So siehst du selbst, ob die Pellets auch für dich die richtige Wahl sind.