Wie bekomme ich eine Andreas Baulig Identity?
Andreas Baulig Daniela Haase Markus Baulig
Du siehst jemanden auf der Bühne oder im Video und denkst: Wie schafft er diese Selbstverständlichkeit? Diese Klarheit, diese Präsenz, diese Art, Dinge auszusprechen, ohne vorher zu prüfen, ob sie jedem gefallen. Und schnell folgt der Gedanke: Genau so will ich auch sein.
Genau hier steckt der Denkfehler. Du brauchst nicht die Identität eines anderen. Du brauchst eine eigene, die bei dir dieselbe Selbstverständlichkeit erzeugt. In diesem Artikel erfährst du, warum Nachahmen ins Leere läuft, woran es bei Unternehmern wirklich hakt und wie du herausfindest, wer du eigentlich schon längst sein möchtest.
Warum eine starke Identität nicht beim Außen beginnt
Sichtbar ist nur das Ergebnis
Zuerst sehen wir immer das Außen: Bühne, Videos, klare Sprache, Positionierung, Angebote, Marke. Doch all das ist nur sichtbar gewordene Identität. Positionierung bedeutet eben nicht bloß, zu entscheiden, welches Angebot du welcher Zielgruppe verkaufst. Sie muss gelebt, emotional aufgeladen und tatsächlich repräsentiert werden.
Du kannst die beste Positionierung der Welt aufschreiben. Glaubst du sie nicht selbst, merkt man es. Das zeigt sich in vier typischen Situationen:
- Du willst hochpreisig verkaufen, entschuldigst dich aber innerlich bei jedem Preis.
- Du willst Marktführer werden, hast aber Angst anzuecken und nimmst dich immer wieder zurück.
- Du sagst „Ich bin die Expertin“ und zweifelst bei jeder Kritik sofort an dir.
- Du kennst deine Strategie, setzt sie aber nicht um.
Das ist keine Strategiefrage. Das ist eine Identitätsfrage.
Warum Kopieren nie dieselbe Wirkung hat

Je echter und authentischer, desto unverwechselbarer. Daniela Haase
Du kannst Hooks, Verkaufsstrategien, Funnels, Kleidung, Sprechweise und sogar Gestik übernehmen. Trotzdem fehlt etwas, denn du kopierst das sichtbare Ergebnis einer Identität, nicht die Identität selbst.
Wie du deine eigene Identität freilegst
Erst verstehen, warum du nicht längst so handelst
Häufig fehlt Unternehmern gar keine Strategie. Sie wissen, was zu tun wäre, tun es aber nicht. Dann heißt es: „Ich brauche mehr Selbstbewusstsein, mehr Disziplin, die richtige Positionierung.“ Vielleicht stimmt das. Oft lohnt sich aber zuerst ein ehrlicher Blick auf diese Fragen:
- Warum willst du allen gefallen?
- Warum erklärst du dich ständig?
- Warum relativierst du deine Meinung?
- Warum brauchst du Zustimmung?
- Warum traust du dich nicht, klare Kante zu zeigen?
Spannend ist die Lücke zwischen dem, was du willst, und dem, wie du dich verhältst. Genau dort liegt der Hebel. Mit diesem Ansatz arbeitet die Gorilla Matrix: Sie stülpt dir keine neue Rolle über, sondern deckt auf, warum du deine eigene Identität noch nicht vollständig lebst.
Identität heißt: Verhalten passt zur Entscheidung
Echte Identitätsarbeit beginnt, wenn eine Entscheidung nicht nur ausgesprochen, sondern verkörpert wird.
| Deine Entscheidung | So sieht sie verkörpert aus |
|---|---|
| „Ich bin Expertin.“ | Du verhältst dich auch so. |
| „Mein Angebot ist den Preis wert.“ | Du brauchst nicht bei jedem Kunden Bestätigung. |
| „Das ist meine Meinung.“ | Deine Welt bricht bei Widerspruch nicht zusammen. |
| „Ich will Marktführer werden.“ | Du akzeptierst, dass Sichtbarkeit auch Bewertung bedeutet. |
Das heißt nicht, sich morgens vor dem Spiegel einzureden, jemand anderes zu sein. Deine Entscheidungen werden einfach normal für dich. Daraus entsteht die Selbstverständlichkeit, die du bei präsenten Unternehmerpersönlichkeiten spürst.
Du brauchst keine härtere Persönlichkeit
Klarheit ist keine Härte, Selbstbewusstsein keine Arroganz und Kante keine Abwertung anderer. Du darfst emotional und empathisch sein, zweifeln, Fehler machen und sogar Angst haben. Entscheidend ist nur, wer am Ende entscheidet: deine Angst, die Meinung anderer, deine alte Geschichte - oder du?
Nutze Vorbilder als Spiegel, nicht als Schablone
Bewunderst du an jemandem die Konsequenz, die Klarheit im Marketing oder die Selbstverständlichkeit, mit der er über Wachstum spricht? Dann frage nicht, wie du diese Person wirst. Frag dich, was genau dich beeindruckt: Klarheit, Konsequenz, Sichtbarkeit, Größe oder die Bereitschaft, nicht von jedem gemocht zu werden? Dort findest du Hinweise, welche Eigenschaften du selbst stärker leben möchtest. Nicht kopieren, sondern freilegen.
Fazit: Du weißt vermutlich schon, wer du sein willst
Vielleicht fehlt dir keine neue Identität. Du weißt wahrscheinlich längst, wie du auftreten, welche Kunden du gewinnen, wie groß dein Unternehmen werden, welche Preise du verlangen und welche Meinung du vertreten willst. Zwischen diesem Wissen und deinem Verhalten liegen alte Bewertungen, Ängste und Muster. Genau dort beginnt Identitätsarbeit.

Lächeln. Das schönste Make Up der Welt. Daniela Haase
Das Ziel ist nicht, dass Menschen sagen: „Du bist wie dein Vorbild.“ Das Ziel ist, dass sie dich sehen und sofort wissen: Das bist du. Schreib heute auf, was dich an einem Vorbild beeindruckt, und prüfe ehrlich, wo du genau diese Eigenschaft selbst noch zurückhältst.
Wenn du deine eigene starke Unternehmeridentität entwickeln willst, dann geht es nicht darum, jemand anderen zu kopieren. Es geht darum, so klar du selbst zu werden, dass Menschen dich nicht mehr mit anderen vergleichen müssen.
Genau dafür gibt es die Arbeit mit Daniela Haase, der Gorilla Matrix und „Ich bin die Marke“. Wenn du herausfinden möchtest, was dich aktuell noch davon abhält, was du brauchst und was dein USP ist, um deine Marke vollständig zu leben, kannst du hier einen persönlichen Termin buchen: IchbindieMarke.de
Kann ich mir die Identität eines erfolgreichen Unternehmers aneignen?
Nein, kopieren bringt nur das sichtbare Ergebnis, nicht die Überzeugung dahinter. Wirksamer ist es, die eigene Identität freizulegen, die zu deinen Entscheidungen passt.
Muss ich für mehr Präsenz härter werden?
Nein. Klarheit und Selbstbewusstsein vertragen sich mit Empathie, Zweifeln und Emotionen. Wichtig ist nur, dass du entscheidest und nicht deine Angst.
Warum setze ich meine Strategie nicht um, obwohl ich sie kenne?
Oft stehen alte Bewertungen, Ängste und Muster zwischen Wissen und Handeln. Dann ist es eine Identitätsfrage, keine Strategiefrage.
Wie nutze ich Vorbilder sinnvoll?
Frag dich, was dich an ihnen konkret beeindruckt. Das zeigt dir, welche eigenen Eigenschaften du stärker leben möchtest.