Wie Vermögensverwalter ihr Lebenswerk verkaufsfähig machen

Eine Frau notiert Informationen zur Verkaufsfähigkeit von Vermögensverwaltern.

Alexandra Weck | A. Weck Consulting

Jahrzehntelang galt in der Vermögensverwaltung eine einfache Rechnung: Wer hohe Assets under Management aufgebaut hat, besitzt automatisch auch ein wertvolles Unternehmen. Doch genau diese Annahme gerät zunehmend ins Wanken.

Käufer interessieren sich heute längst nicht mehr nur für verwaltetes Vermögen – sie wollen wissen, ob auch künftig neue Mandate entstehen. Warum das den Unternehmenswert vieler Vermögensverwaltungen stärker beeinflusst als erwartet und weshalb frühzeitiges Handeln entscheidend ist, erfahren Sie hier.

Viele unabhängige Vermögensverwalter haben ihr Unternehmen über Jahrzehnte aufgebaut. Persönliche Beziehungen, fachliche Kompetenz und das Vertrauen ihrer Mandanten bilden das Fundament ihres Erfolgs. Das verwaltete Vermögen wächst kontinuierlich, die Bestandskunden bleiben loyal und das Unternehmen genießt einen hervorragenden Ruf. Entsprechend selbstverständlich erscheint die Annahme, dass sich dieses Lebenswerk eines Tages auch zu einem attraktiven Preis verkaufen oder erfolgreich an die nächste Generation übergeben lässt. Doch genau an diesem Punkt erleben viele Unternehmer eine unangenehme Überraschung. 

Während sie vor allem auf ihre langjährige Erfolgsgeschichte blicken, richten potenzielle Käufer ihren Blick auf die Zukunft. Plötzlich stehen Fragen im Raum, mit denen sich viele Vermögensverwalter zuvor kaum beschäftigt haben, weiß Alexandra Weck von A. Weck Consulting. Eine beeindruckende Historie allein reicht heute nicht mehr aus, um den gewünschten Unternehmenswert zu rechtfertigen. Stattdessen entscheidet zunehmend, wie belastbar und zukunftsfähig ein Unternehmen auch ohne seinen Gründer aufgestellt ist.

Professionelle Vorstellung einer Vermögensverwalterin zur Steigerung des Unternehmenswerts.

Alexandra Weck

„Wenn Vermögensverwalter erst kurz vor einer Übergabe feststellen, dass ihr Unternehmen zu stark an ihrer Person hängt, bleibt oft zu wenig Zeit, um diesen Nachteil noch auszugleichen“, erklärt Alexandra Weck, Gründerin von A. Weck Consulting.

„Genau deshalb beginnt die Verkaufsfähigkeit einer Vermögensverwaltung nicht mit der Suche nach einem Käufer, sondern viele Jahre vorher – mit dem Aufbau eines Unternehmens, das auch ohne seinen Gründer dauerhaft Vertrauen schafft und neue Mandate gewinnen kann“, erklärt Alexandra Weck. Als Gründerin von A. Weck Consulting beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit genau dieser Fragestellung. Mit ihrem Sales 4.0 Framework unterstützt sie Vermögensverwalter, Family Offices, External Asset Manager und Fintechs dabei, digitale Mandatsgewinnung systematisch aufzubauen und Vertriebsprozesse zu entwickeln, die langfristig funktionieren. Ihre Erfahrung aus Stationen unter anderem bei UniCredit, der Baader Bank, UBS Europe SE sowie FFB/Fidelity International verbindet sie dabei mit den besonderen Anforderungen regulierter Finanzdienstleister. Wie relevant dieses Thema inzwischen geworden ist, zeigt auch der Blick auf den Markt. Bis 2048 wird weltweit Vermögen in Billionenhöhe an die nächste Generation übertragen. Gleichzeitig wechseln laut verschiedenen Studien rund 81 Prozent der Erben innerhalb von zwei Jahren den Vermögensverwalter ihrer Eltern. Hinzu kommt: Etwa 73 Prozent vermögender Privatkunden informieren sich zunächst online über potenzielle Berater, bevor sie überhaupt ein persönliches Gespräch führen. Wer in dieser Phase weder sichtbar noch klar positioniert ist, riskiert nicht nur potenzielle Neukunden, sondern langfristig auch die Attraktivität des eigenen Unternehmens für Nachfolger und Investoren.

Alexandra Weck von A. Weck Consulting: Warum Käufer heute anders bewerten

Die Höhe der Assets under Management bleibt ein wichtiger Maßstab für den Unternehmenswert einer Vermögensverwaltung. Für potenzielle Käufer reicht sie heute jedoch längst nicht mehr aus. Entscheidend ist vielmehr, ob ein Unternehmen auch ohne den Gründer nachhaltig wachsen kann. Deshalb rücken Faktoren wie eine planbare Mandatsgewinnung, Vertrauen in das Unternehmen statt ausschließlich in den Gründer sowie eine nachvollziehbare Vertriebsstruktur zunehmend in den Mittelpunkt der Unternehmensbewertung.

Eine Rednerin spricht über verkaufsfähige Vermögensverwaltung auf einer Konferenz.

Alexandra Weck

Gerade die Mandatsgewinnung stellt viele inhabergeführte Vermögensverwaltungen vor Herausforderungen. Über Jahre hinweg basierte das Wachstum häufig auf persönlichen Empfehlungen. So wertvoll diese auch sind – sie lassen sich weder gezielt steuern noch beliebig skalieren. Für Käufer entsteht dadurch Unsicherheit über die künftige Geschäftsentwicklung. Fehlt eine belastbare Sales-Pipeline, also eine strukturierte Übersicht über potenzielle Mandanten, laufende Gespräche und realistische Abschlusswahrscheinlichkeiten, bleibt unklar, wie zuverlässig das Unternehmen künftig neue Mandate gewinnt. Ein hoher Bestand an verwaltetem Vermögen dokumentiert zwar den bisherigen Erfolg, ist aber kein Beleg für dauerhaftes Wachstum.

Zusätzliche Brisanz erhält diese Entwicklung durch den bevorstehenden Generationswechsel. Immer häufiger entscheiden Erben selbst über ihre Vermögensverwalter, anstatt bestehende Beraterbeziehungen fortzuführen. Für Käufer steigt damit das Risiko, dass nach einer Unternehmensübergabe Mandate verloren gehen.

„Ein Lebenswerk wird erst dann wirklich verkaufsfähig, wenn Vertrauen, Mandatsgewinnung und Wachstum nicht mehr von einer einzelnen Person abhängen“, erklärt Alexandra Weck von A. Weck Consulting.

Warum Sichtbarkeit heute Unternehmenswert schafft

Doch wie lässt sich Vertrauen überhaupt vom Gründer auf das Unternehmen übertragen? Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Art, wie sich eine Vermögensverwaltung nach außen präsentiert. Viele Vermögensverwalter verbinden öffentliche Kommunikation jedoch noch immer mit klassischem Marketing oder persönlicher Selbstdarstellung. Gerade im regulierten Finanzumfeld herrscht häufig die Sorge, größere Sichtbarkeit könne zulasten der Seriosität gehen. Tatsächlich verhält es sich oft genau umgekehrt.

Eine Frau steht nachdenklich in einem Raum und reflektiert über Verkaufsfähigkeit in der Vermögensverwaltung.

Alexandra Weck

Dass professionelle Sichtbarkeit heute eine so große Rolle spielt, hat vor allem mit dem veränderten Informationsverhalten potenzieller Mandanten zu tun. Wer heute nach einem Vermögensverwalter sucht, informiert sich meist lange vor dem ersten persönlichen Gespräch digital. Das gilt für potenzielle Mandanten ebenso wie für Erben, Nachfolger oder Investoren. Eine überzeugende Online-Präsenz schafft deshalb bereits vor dem ersten persönlichen Kontakt Vertrauen. Dazu gehört eine klare Personal Brand. Gemeint ist damit jedoch keine private Selbstdarstellung, sondern die nachvollziehbare Vermittlung fachlicher Überzeugungen, klarer Entscheidungsprozesse und einer unverwechselbaren Positionierung. Professionelles Storytelling macht diese Haltung sichtbar und erklärt, wofür ein Vermögensverwalter steht.

Damit diese Positionierung ihre Wirkung entfalten kann, muss sie sich klar von Wettbewerbern unterscheiden. Wer an dieser Stelle mit Begriffen wie „unabhängig“, „erfahren“ oder „kundenorientiert“ wirbt, bleibt austauschbar. Schließlich treffen solche Aussagen auf nahezu jeden Wettbewerber zu. Erst eine klare Positionierung macht erkennbar, warum Mandanten einem Unternehmen vertrauen können und wodurch es sich im Markt nachhaltig abhebt. So entsteht Vertrauen, das sich nicht mehr ausschließlich an der Person des Gründers orientiert, sondern zunehmend auf das Unternehmen übergeht. Sichtbarkeit wird damit nicht zum Eitelkeitsthema, sondern zu einem wirtschaftlichen Faktor für Unternehmenswert, Nachfolgefähigkeit und Verkaufsfähigkeit.

Alexandra Weck von A. Weck Consulting: Warum die Verkaufsfähigkeit Jahre vor dem Verkauf entsteht

Viele Vermögensverwalter gehen davon aus, dass die Verkaufsfähigkeit ihres Unternehmens erst kurz vor einer geplanten Übergabe eine Rolle spielt. Tatsächlich wird sie jedoch über viele Jahre aufgebaut – durch Strukturen, die ein Unternehmen auch unabhängig von seinem Gründer erfolgreich machen. Käufer suchen heute nach Vermögensverwaltungen, deren Erfolg auf nachvollziehbaren Prozessen basiert und die auch künftig neue Mandate gewinnen können. Dazu gehören eine klare Positionierung, belastbare Vertriebsstrukturen, eine professionelle Marktpräsenz sowie die Fähigkeit, Vertrauen schrittweise auf das Unternehmen zu übertragen.

Genau hier setzt das Sales 4.0 Framework von Alexandra Weck an. Es verbindet Vertrieb, Business Storytelling, Prozessautomatisierung, digitale Mandatsgewinnung und den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu einem ganzheitlichen System, das speziell auf die Anforderungen regulierter Finanzdienstleister ausgerichtet ist. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz dient dabei keinem Selbstzweck, sondern einem klaren Ziel: relevante Signale im Markt früh zu erkennen, etwa einen bevorstehenden Generationswechsel oder eine sich anbahnende Unternehmensnachfolge. Die Bewertung dieser Signale und die Entscheidung, wie darauf reagiert wird, bleiben jedoch beim Berater.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die möglichst hohe Zahl neuer Kontakte, sondern der Aufbau planbarer Vertriebsprozesse, einer klaren Positionierung und einer nachhaltigen Mandatsgewinnung.

Zusätzlich spielt auch die Qualität der Mandantenstruktur eine entscheidende Rolle. Viele Vermögensverwalter betreuen über Jahre eine große Zahl kleiner Mandate mit entsprechend hohem Betreuungsaufwand. Für potenzielle Käufer ist jedoch ausschlaggebend, wie effizient ein Unternehmen arbeitet und welches Wachstumspotenzial sich daraus ergibt. Größere, strategisch passende Mandate können deshalb nicht nur die Wirtschaftlichkeit verbessern, sondern auch die Attraktivität des Unternehmens nachhaltig steigern.

Neben diesen strategischen Maßnahmen sollten auch die rechtlichen, steuerlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen einer Unternehmensnachfolge frühzeitig berücksichtigt werden. Fragen zur Unternehmensbewertung, Mandatsübertragung, Haftung oder zum Datenschutz lassen sich nur gemeinsam mit spezialisierten Rechtsanwälten, Steuerberatern und weiteren Fachleuten belastbar beurteilen.

Ein Lebenswerk verdient eine frühzeitige Nachfolge

Eine Frau überprüft auf ihrem Smartphone Informationen über Vermögensverwalter verkaufen.

Alexandra Weck

Für viele Vermögensverwalter ist die Unternehmensnachfolge weit mehr als eine wirtschaftliche Entscheidung. Sie markiert den Übergang eines Lebenswerks, das häufig über Jahrzehnte gewachsen ist. Umso wichtiger ist es, die Weichen für diesen Schritt frühzeitig zu stellen. „Ein Lebenswerk wird nicht erst im Moment der Übergabe bewahrt. Es wird viele Jahre vorher darauf vorbereitet“, erklärt Alexandra Weck abschließend. Mit A. Weck Consulting begleitet Alexandra Weck Vermögensverwalter auf diesem Weg – lange bevor eine Übergabe konkret wird und genau dort, wo die entscheidenden Weichen für eine erfolgreiche Nachfolge gestellt werden.

Über A. Weck Consulting

A. Weck Consulting in Zürich berät Family Offices, unabhängige Vermögensverwalter und Fintechs in digitaler Positionierung und Mandatsgewinnung. Das Angebot umfasst Keynotes, Executive Briefings, Masterclasses und das Sales 4.0 System für planbare Mandatszuwächse.Die Arbeit basiert auf einem klar strukturierten Sales 4.0 System, das digitalen Vertrauensaufbau, skalierbare Prozesse und systematisierte Empfehlungsmechaniken verbindet.

Du erhältst in kompakten Executive Briefings Strategien für Sichtbarkeit ohne Werbebudget und für effizientere Leadgenerierung, damit du planbar mehr qualifizierte Mandate gewinnst.Alexandra Weck bringt als ehemlige Investmentbankerin langjährige Praxis aus der Finanzbranche mit und verantwortete bei Arbeitgebern wie Fidelity, UBS und Unicredit Assets über 30 Mrd. CHF sowie wiederkehrende Erträge in zweistelliger Millionenhöhe. Sie hat Fintechs an Depotbanken angebunden und Positionierung, Storytelling und Business Development in der Branche etabliert.

Teilnehmer berichten von messbaren Ergebnissen wie höherer Conversion und klarerer Positionierung nach den Programmen.Das eigens konzipierte Sales 4.0 Framework umfasst Mandatsgewinnung, Fondsanbindungen und digitale Vertriebsprozesse.

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