Jens Rabe
Vom Daimler-Manager zum Börsentrader: 40% Trefferquote mit 2 Std/Tag
Ex-Daimler-Manager Markus wechselte mit Coaching von Rabe zur regelbasierten Börsenselbstständigkeit. Mit klaren Routinen, Stopps und 1:1-Sparring erzielt er ca. 40% Trefferquote – bei 1–2 Std. Tagesaufwand und 10–15 Min. Morgenroutine.
Kennzahlen auf einen Blick
Trefferquote und Prozess-Effizienz belegt: klare Routinen, weniger Zeitaufwand, planbare Umsetzung.
Markus war viele Jahre Maschinenbauingenieur und Manager bei Daimler. Parallel investierte er passiv in Fonds – durchschnittlich ca. 7% über 20 Jahre. Materielle Sicherheit ja, aber wenig Begeisterung. Der Wunsch nach der eigener Börsenselbstständigkeit wuchs.
Was nicht (mehr) funktionierte
- Daytrading-Versuch 2007 mit hohen Hebeln: in der Finanzkrise 2008 brach die Methode weg. Emotionale Überforderung, keine klaren Exit-Regeln.
- Passive Fonds liefen „okay“, fühlten sich aber sinnentleert an: kein aktiver Lern- und Gestaltungsraum.
- Im Konzern veränderte sich das Umfeld – Werte/Prioritäten passten nicht mehr.
Warum das zum Problem wurde
- Ohne System und harte Stopps drohten große Verluste und Entscheidungsparalyse.
- Unsicherheit, wie ein effizienter Trading-Tag aussehen soll – Gefahr von Overtrading oder Zeitfressern.
- Einsamer Prozess ohne Sparring: hohes Risiko, alte Fehler zu wiederholen.
- Anspruch, für die Familie nachhaltig Vermögen aufzubauen – mit Struktur statt Zufall.
Ziel war ein reproduzierbarer, regelbasierter Handelsprozess – weg vom Zufall, hin zu klaren Routinen und Risikoregeln.
- Handwerk lernen: Setups, Einstiege/Ausstiege, Stopps, Positionsgrößen.
- Zeitökonomie: Morgenroutine auf ca. 10–15 Minuten, gesamter Tagesaufwand 1–2 Stunden.
- Risikomanagement: harter Cut an persönlicher Schmerzgrenze, Emotionen aus Entscheidungen nehmen.
- Instrumente: Aktien und Optionen (z. B. cash secured puts) gezielt einsetzen.
- Sparring & Community: monatliches 1:1-Coaching, fachlicher Austausch statt „Alleingang“.
- Mindset: größer denken, Rahmen für professionelles Arbeiten schaffen.
Erfolgskriterium: konsequente Umsetzung der Regeln, stabile Trefferquote und keine katastrophalen Ausreißer – bei planbarem Zeitaufwand.
Nach wenigen Wochen im Coaching stellten sich erste Erfolgserlebnisse ein. Aus einer anfänglich sehr guten Marktphase entwickelte Markus einen belastbaren Standardprozess – mit disziplinierten Stopps und klaren Routinen.
- Morgenroutine reduziert: von ca. 30 Minuten auf 10–15 Minuten – mit höherer Klarheit.
- Planbarer Tagesablauf: Watchlist, Positionscheck und Stopps in 1–2 Stunden erledigt; US-Marktöffnung ohne „Dauerfeuer“ monitorbar.
- Trefferquote stabilisiert sich bei rund 40% – ausreichend, wenn das Chance-Risiko-Verhältnis und harte Cuts konsequent greifen.
- Praxisnahes 1:1-Sparring: monatliche Zoom-Reviews, konkrete Feedbacks zu Stops, Setups und Trade-Management.
- Community statt Einsamkeit: schnelle, qualifizierte Rückmeldungen und gemeinsame Sprache im geschützten Raum.
- Mindset als Hebel: Büro gemietet, nächste Ausbaustufe (Handelsfirma) wird vorbereitet – mit Fokus auf langfristige finanzielle Sicherheit für die Familie.
Der entscheidende Unterschied: Heute bestimmen Regeln den Alltag – nicht Emotionen oder Zufall.
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