DESHALB lohnt sich Bitcoin für die Altersvorsorge (inkl. Rechenbeispiel)
DESHALB lohnt sich Bitcoin für die Altersvorsorge (inkl. Rechenbeispiel)
Reicht eine halbe Million Franken oder Euro für einen entspannten Ruhestand? Diese Frage stellt sich fast jeder, der ernsthaft über seine Altersvorsorge nachdenkt. Eine Simulation mit dem bekannten Tool cFIREsim liefert jetzt überraschend klare Antworten und zeigt, welche Rolle Bitcoin dabei spielen kann. Das Ergebnis dürfte viele aufhorchen lassen: Mit dem richtigen Bitcoin-Anteil im Depot steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit einer sorgenfreien Rente von knapp über 50 Prozent auf fast 100 Prozent. Wie das genau funktioniert und wo die Grenzen liegen, zeigt ein durchgerechnetes Beispiel.
Das Prinzip hinter der Simulation ist simpel, aber wirkungsvoll: Basierend auf historischen Marktdaten berechnet eine Monte-Carlo-Simulation, wie wahrscheinlich es ist, dass ein bestimmtes Portfolio über einen definierten Zeitraum die gewünschten Auszahlungen verkraftet, ohne komplett aufgebraucht zu werden. Genau das macht das Tool so wertvoll für die eigene Finanzplanung.
Das Ausgangsszenario: Eine realistische Beispielrechnung
Für die Modellrechnung wurde eine fiktive Person im Alter von 45 Jahren angenommen, die mit 65 in Rente geht und eine Lebenserwartung von weiteren 25 Jahren hat. Die Simulation läuft also bis zum Jahr 2071. Als Startkapital dient ein Portfolio von 500.000 Franken beziehungsweise Euro, wobei der Einfachheit halber alle Währungen gleichgesetzt wurden. Auch Steuern und Immobilienbesitz bleiben aussen vor, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die reine Vermögensaufteilung.
Die Zielgrösse: 120.000 Franken jährlich, also 10.000 im Monat, sollen aus dem Portfolio plus einer angenommenen Pension von 3.000 Franken monatlich finanziert werden. Das ursprüngliche Portfolio bestand zu 75 Prozent aus Aktien und zu 25 Prozent aus Gold, ganz ohne Bitcoin.

Quelle: Marc Steiner Investment Academy
Der Bitcoin-Effekt: Von 56 auf 99 Prozent Erfolgsquote
Jetzt kommt der spannende Teil: Was passiert, wenn ein kleiner Teil des Portfolios in Bitcoin umgeschichtet wird? Für die Simulation wurde bewusst konservativ gerechnet, mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von nur 20 Prozent für Bitcoin, obwohl historische Werte oft zwischen 30 und 50 Prozent lagen.
Die Ergebnisse im Überblick:

Quelle: Marc Steiner Investment Academy
Wichtig dabei: In allen Szenarien wurde ein jährliches Rebalancing durchgeführt, das Portfolio wird also regelmässig wieder auf die ursprüngliche Gewichtung zurückgesetzt. Das ist entscheidend fürs Risikomanagement, denn ohne Rebalancing würde der Bitcoin-Anteil bei starkem Wachstum irgendwann das gesamte Portfolio dominieren.
Was bedeutet das konkret in Bitcoin?
Bei einem Portfolio von 500.000 Franken entsprechen 15 Prozent etwa 75.000 Franken, zum aktuellen Kurs, ungefähr anderthalb Bitcoin. Die Botschaft ist also klar: Es braucht keine zehn oder zwanzig Bitcoin, um einen signifikanten Unterschied in der Altersvorsorge zu erzielen. Schon ein bis zwei Bitcoin im Depot können die Erfolgswahrscheinlichkeit massiv erhöhen.

Quelle: Marc Steiner Investment Academy
Die Kehrseite: Was für Risiken bleiben?
So überzeugend die Zahlen auch klingen ein Restrisiko bleibt natürlich bestehen. Sollte Bitcoin tatsächlich einmal auf null fallen (ein Szenario, das mit fortschreitender Marktreife immer unwahrscheinlicher wird), geht nur der entsprechende Portfolioanteil verloren. Aktien, Gold und andere Vermögenswerte blieben unberührt. Genau das macht Bitcoin zu einem asymmetrischen Investment: Das Abwärtsrisiko ist begrenzt auf den eingesetzten Anteil, während das Aufwärtspotenzial das gesamte Portfolio spürbar verbessern kann.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich ein etwas grösseres Gesamtportfolio anstreben und den Bitcoin-Anteil mit steigendem Alter schrittweise reduzieren, ganz im Sinne einer alterstypischen Risikostruktur.
Fazit: Kleiner Anteil, grosse Wirkung
Die Simulation zeigt eindrücklich: Ein durchdachter, überschaubarer Bitcoin-Anteil von 10 bis 15 Prozent kann die Erfolgswahrscheinlichkeit einer stabilen Altersvorsorge drastisch erhöhen, selbst bei konservativ angesetzten Wachstumsraten. Wichtig ist dabei immer das jährliche Rebalancing, um das Risiko im Griff zu behalten. Diese Beispielrechnung ersetzt selbstverständlich keine individuelle Finanzberatung, macht aber deutlich, warum sich ein genauerer Blick auf Bitcoin als Portfoliobaustein lohnt.
Probier es doch selbst aus: Trag deine eigenen Zahlen in ein Simulationstool ein und schau, wie sich unterschiedliche Bitcoin-Anteile auf deine persönliche Erfolgsquote auswirken. Die Erkenntnisse könnten deine Sicht auf die Altersvorsorge nachhaltig verändern.
Hier geht es zum Youtube Video: https://www.youtube.com/watch?v=ysBPSyCsVVs&t=32s
DISCLAIMER: Der Inhalt ist KEINE Finanzberatung und widerspiegelt meine persönliche Meinung und Erfahrung wieder. Alle Angaben ohne Gewähr und sollten nicht als Grundlage für Investmententscheidungen gesehen werden. Kenne die Risiken beim Investieren in Kryptowährungen und kontaktiere einen Fachexperten. Alle Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum um den 6. Juli 2026.
Wie viel Bitcoin brauche ich für die Altersvorsorge?
Basierend auf der Beispielrechnung reichen bereits 10 bis 15 Prozent des Gesamtportfolios. Bei einer halben Million entspricht das etwa ein bis zwei Bitcoin, um die Erfolgsquote deutlich zu steigern.
Ist Bitcoin nicht viel zu riskant für die Altersvorsorge?
Das Risiko bleibt begrenzt auf den investierten Anteil. Selbst im Extremfall eines Totalausfalls bleibt der Rest des Portfolios aus Aktien und Gold unberührt, während die Chance auf deutliche Zusatzrendite besteht.
Was bedeutet Rebalancing und warum ist es wichtig?
Rebalancing bedeutet, das Portfolio jährlich wieder auf die ursprüngliche prozentuale Aufteilung zurückzusetzen. So wird verhindert, dass ein stark wachsender Bitcoin-Anteil das gesamte Portfolio dominiert und das Risiko unkontrolliert steigt.
Sollte ich den Bitcoin-Anteil mit dem Alter reduzieren?
Das kann sinnvoll sein, da sich die Risikostruktur im Alter typischerweise verändert. Ein schrittweises Reduzieren des Bitcoin-Anteils in höherem Alter passt die Anlagestrategie an eine konservativere Risikobereitschaft an.
Welche Wachstumsrate wurde für Bitcoin in der Berechnung angenommen?
Es wurde bewusst konservativ mit 20 Prozent jährlichem Wachstum gerechnet, obwohl historische Werte oft zwischen 30 und 50 Prozent lagen. Die tatsächlichen Ergebnisse könnten also sogar noch besser ausfallen.