Handverlesene Baudenkmäler in gefragten Städten: Sanierungskosten steuerlich absetzbar
Marktführer für Denkmalimmobilien im Premiumsegment
Wer heute noch eine sanierte Altbauwohnung in bester Innenstadtlage sucht, stößt schnell an eine harte Grenze: Es gibt sie fast nicht mehr. Baudenkmäler entstehen nicht neu, ihr Bestand ist historisch fix. Genau diese Knappheit macht Denkmalimmobilien zu einem der interessantesten Marktsegmente für Kapitalanleger mit Spitzeneinkommen - und genau in diesem Segment sind wir seit 2015 aktiv.
Seitdem haben wir über 300 Einheiten an Kapitalanleger vermittelt und dabei eine klare Überzeugung entwickelt: Premiumsegment ist für uns keine Frage des Preises, sondern der Auswahl. In diesem Artikel zeigen wir dir, warum Denkmalimmobilien so besonders sind, wie der steuerliche Hebel konkret wirkt und worauf du als Anleger unbedingt achten solltest.
Ein Markt, der sich nicht vermehren lässt
Der Bestand an denkmalgeschützten Wohnimmobilien ist das, was heute existiert - mehr wird es nicht. Anders als im Neubau lässt sich das Angebot nicht durch zusätzliche Bauträgerkapazität ausweiten. Diese strukturelle Knappheit ist der eigentliche Werttreiber, nicht die Steuerersparnis.
Sie erklärt auch, warum sanierte Denkmalobjekte in nachgefragten Innenstadtlagen über Marktzyklen hinweg stabiler bewertet werden als vergleichbare Neubauwohnungen. Im aktuellen Zinsumfeld verstärkt sich dieser Effekt zusätzlich: Wer heute Eigenkapital bindet, sucht Substanz mit Bestandsschutz statt kurzfristiger Projektfantasie.
Über 90 Prozent der Projekte lehnen wir ab

Aus historischer Substanz wird nicht automatisch eine gute Kapitalanlage. Erst wenn Lage, Bauträger, Sanierung und Konzept zusammenpassen, entsteht eine überzeugende Denkmalimmobilie.
Damit aus einem Baudenkmal ein solides Investment wird, prüfen wir jedes einzelne Objekt sehr genau - und lehnen konsequent ab, was unseren Ansprüchen nicht genügt. Von allen Projekten, die uns angeboten werden, sortieren wir über 90 Prozent aus.
Geprüft werden unter anderem:
- Makro- und Mikrolage
- Sanierungsumfang
- Kalkulation und Zeitplan des Bauträgers
- abgeschlossene Referenzprojekte
- Creditreform-Auskunft
Ein Beispiel aus unserer Praxis verdeutlicht, wie ernst wir das nehmen: Bei einem Projekt wurden nach Angebotsabgabe mehrfach Änderungen vorgenommen, einzelne Etagen sollten erst in einer späteren Phase saniert werden. Solche Verschiebungen erzeugen Unsicherheit im Zeitplan und bei der Abschreibung - für uns ein klares Ausschlusskriterium.
Der steuerliche Hebel und was er für dich bedeutet
Der Gesetzgeber fördert die Erhaltung von Baudenkmälern gezielt - und das eröffnet dir als Kapitalanleger einen enormen Spielraum. Nach §7i EStG schreibst du den Sanierungsanteil über zwölf Jahre vollständig ab: acht Jahre mit jeweils 9 Prozent, vier Jahre mit jeweils 7 Prozent. Hinzu kommt die reguläre Abschreibung auf die Altbausubstanz.
Da der Sanierungsanteil bei hochwertig entwickelten Denkmalobjekten häufig den größeren Teil des Kaufpreises ausmacht, entsteht in den ersten Jahren ein erheblicher Liquiditätseffekt.
Für Einkommen im Spitzensteuersatz verschiebt dieser Effekt die Nachsteuerrendite deutlich gegenüber klassischen Neubauinvestments.
Lagen mit Substanz
Unsere Schwerpunkte liegen in Halle und Leipzig, ergänzt um ausgewählte Objekte in weiteren Metropolen. Beide Städte verbinden dichte Gründerzeitbestände mit funktionierenden Mietmärkten, starken Universitäten und stabiler Zuwanderung. Entscheidend ist für uns aber nicht das Stadtsiegel, sondern die konkrete Straße: Wie sieht es mit Vermietbarkeit, Infrastruktur und der Entwicklung des Quartiers über die nächsten fünfzehn Jahre aus?
Finanzierung und laufender Ertrag
Der steuerliche Effekt entfaltet seine volle Wirkung erst im Zusammenspiel mit einer durchdachten Finanzierungsstruktur. Deshalb rechnen wir jedes Objekt vor dem Kauf über die gesamte Haltedauer durch: Kaufpreis, Sanierungsanteil, Zinsbindung, Tilgung, Mieteinnahme, Instandhaltungsrücklage und Verwaltungskosten fließen in die Kalkulation ein.
Erst diese Vollkostenrechnung zeigt dir, was ein Investment nach Steuern tatsächlich kostet und ab welchem Jahr es sich selbst trägt. Bei den meisten unserer Objekte liegt die monatliche Eigenbelastung nach Steuern deutlich unter dem, was Interessenten vorher erwarten. Sanierte Denkmalwohnungen in Innenstadtlagen lassen sich zudem in der Regel gut vermieten, weil Grundrisse, Deckenhöhen und Ausstattung nach der Sanierung ein Mietsegment bedienen, das im Neubau kaum abgebildet wird.
Fazit
Handverlesene Baudenkmäler in gefragten Städten verbinden nicht vermehrbare Substanz mit einem der stärksten steuerlichen Hebel, den das deutsche Einkommensteuerrecht für Immobilien vorsieht. Entscheidend bleibt am Ende die Auswahl: Nur wer Lage, Bauträger und Kalkulation konsequent prüft, profitiert langfristig von Wertstabilität und Steuervorteil gleichermaßen. Nimm dir Zeit für die Prüfung eines Objekts, bevor du unterschreibst - das zahlt sich über die gesamte Haltedauer aus.
Wie viel der Sanierungskosten kann ich steuerlich absetzen?
Als Kapitalanleger schreibst du nach §7i EStG die begünstigten Sanierungskosten zu 100% über 12 Jahre ab.
Warum lehnt ihr so viele Projekte ab?
Weil Premiumsegment für uns eine Frage der Qualität ist: Nur Objekte mit stabiler Lage, sauberer Kalkulation und verlässlichem Bauträger erfüllen unsere Kriterien, deshalb sortieren wir über 90 Prozent der Angebote aus.
In welchen Städten seid ihr aktiv?
Unsere Schwerpunkte liegen in Halle und Leipzig, ergänzt um ausgewählte Objekte in weiteren Metropolen mit stabilen Mietmärkten und guter Quartiersentwicklung.
Ist eine Denkmalimmobilie ein Steuersparmodell?
Nein, sie ist ein Investment mit steuerlicher Komponente: Die Substanz und die Vermietbarkeit stehen im Vordergrund, die Abschreibung verbessert lediglich die Rendite nach Steuern.