Viel verdienen, wenig behalten? Die 4 Stufen zum echten Vermögen

Mann zeigt die 4 Stufen zum Vermögen in einer Präsentation.

Wie du auch in 2026 noch echtes Vermögen aufbauen kannst

Du verdienst gut, und trotzdem fühlt sich dein Vermögen kleiner an als dein Gehalt? Das ist kein Zufall.

Vermögen entsteht nicht durch das, was du verdienst, sondern durch das, was dir nach Steuern und Inflation bleibt. Genau hier verlieren Spitzenverdiener am meisten: Fast jeder zweite Euro geht direkt ans Finanzamt.

Wer nur vom Netto spart und investiert, baut deshalb langsamer Vermögen auf als nötig. Schneller geht es mit drei zusätzlichen Kräften: Rendite, Fremdkapital und Steuereffekten. 

Die vier Stufen des Vermögensaufbaus

Auch in 2026 ist es möglich Vermögen aufzubauen. Diese 4 Stufen beachten dabei die meisten Spitzenverdiener.

Rechner und Sparschwein zeigen den Vermögensaufbau durch sparen.

Am besten gelingt der Vermögensaufbau, indem du nicht alleine investierst, sondern Dritte dich dabei finanziell unterstützen.

Stufe 1: Sparen schafft die Basis, aber kein Vermögen

Sparen ist die Voraussetzung für alles Weitere. Ohne Rücklagen gibt es weder Eigenkapital noch Sicherheit. Wenn du 2.000 € pro Monat zurücklegst, hast du nach 10 Jahren 240.000 € auf dem Konto.

Das Problem ist die Kaufkraft. Bei 2 % Inflation pro Jahr kaufst du mit 240.000 € in 10 Jahren nur noch so viel wie heute mit rund 197.000 €. Dein Kontostand steigt, dein reales Vermögen wächst deutlich langsamer.

Stufe 2: Aktien und ETFs bringen Rendite ins Spiel

Auf der zweiten Stufe arbeitet dein Geld für dich. Breit gestreute Aktien-ETFs haben über lange Zeiträume im Schnitt deutlich mehr Rendite gebracht, als Zinsanlagen. Aus 2.000 € pro Monat werden bei angenommenen 6 % Rendite pro Jahr in 10 Jahren rund 328.000 € vor Steuern. Garantiert ist das nicht, Kursschwankungen gehören dazu.

Die Grenze dieser Stufe liegt im System: Du investierst ausschließlich bereits versteuertes Geld. Auf die Erträge fallen zusätzlich 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag an. Trotzdem gilt: ETFs sind liquide, günstig und breit gestreut und bleiben auch auf den höheren Stufen ein sinnvoller Baustein.

Stufe 3: Immobilien nutzen den Hebel des Fremdkapitals

Mit einer vermieteten Immobilie investierst du erstmals mehr Geld, als du selbst besitzt. Banken finanzieren bei guter Bonität den gesamten Kaufpreis. Mit rund 30.000 € Eigenkapital für die Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch) lässt sich ein Objekt für etwa 400.000 € erwerben.

Der Effekt heißt Leverage: Wertsteigerung und Tilgung beziehen sich auf 400.000 €, obwohl du nur 30.000 € eingesetzt hast. Die Miete trägt einen großen Teil von Zins und Tilgung. Dein Mieter baut also Monat für Monat dein Vermögen mit auf.

Hinzu kommen zwei steuerliche Vorteile:

  • Schuldzinsen und Abschreibung mindern deine Mieteinkünfte.
  • Nach 10 Jahren Haltedauer ist ein Verkaufsgewinn bei Privatpersonen steuerfrei.

Stufe 4: Denkmalimmobilien verbinden Hebel und Steuervorteil

Die vierte Stufe ergänzt die finanzierte Immobilie um die Denkmal-AfA nach § 7i EStG. Bei vermieteten Baudenkmälern schreibst du die Sanierungskosten bis zu 100 % über 12 Jahre ab: 8 Jahre lang jeweils 9 %, danach 4 Jahre lang jeweils 7 %.

Der Sanierungsanteil liegt bei Denkmalobjekten häufig bei etwa 75 % des Kaufpreises. Bei normalen Bestandsimmobilien dauert die Abschreibung des Gebäudes dagegen in der Regel 40 bis 50 Jahre. Die Ersparnis fließt Jahr für Jahr zurück und kann in Tilgung, Rücklagen oder das nächste Investment gehen. Aus Steuerlast wird so Eigenkapital.

Voraussetzungen für § 7i EStG

  • Das Gebäude ist ein eingetragenes Baudenkmal oder Teil eines geschützten Ensembles.
  • Der Kaufvertrag wird vor Beginn der Sanierung geschlossen.
  • Die Maßnahmen sind mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt und werden von ihr bescheinigt.

Dein Fahrplan: In 4 Schritten zur nächsten Stufe

  1. Basis sichern: Richte eine feste Sparrate per Dauerauftrag ein und baue eine Liquiditätsreserve auf.
  2. Rendite ergänzen: Investiere regelmäßig in breit gestreute ETFs, unabhängig von der Marktlage.
  3. Fremdkapital prüfen: Kläre mit einem Finanzierungspartner, welchen Kaufpreis deine Bonität trägt. Als Richtwert gelten rund 8 % des Kaufpreises als Eigenkapital für die Nebenkosten.
  4. Steuereffekt einbauen: Lass berechnen, wie stark eine Denkmal-AfA deine persönliche Steuerlast senkt und wie das Objekt nach Steuern monatlich dasteht.

Fazit: Vermögensaufbau ist ein System

Wer gut verdient, baut Vermögen nicht durch noch mehr Arbeit auf, sondern durch die richtige Struktur. Sparen schafft die Basis, ETFs bringen Rendite, Immobilien den Hebel des Fremdkapitals und Denkmalimmobilien zusätzlich den Steuereffekt nach § 7i EStG.

Prüfe, auf welcher Stufe du heute stehst und welcher Schritt als Nächstes sinnvoll ist. In einem kostenlosen Erstgespräch lässt sich deine persönliche Situation durchrechnen: www.marcelkeller.com

Ab welchem Einkommen lohnt sich eine Denkmalimmobilie?

Je höher dein Grenzsteuersatz, desto stärker wirkt die Abschreibung. Besonders interessant wird das Modell ab dem Spitzensteuersatz. 

Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Kapitalanlage-Immobilie?

In der Regel solltest du die Kaufnebenkosten selbst tragen. Je nach Bundesland sind das etwa 8 bis 10 % des Kaufpreises. Bei sehr guter Bonität sind auch Finanzierungen mit weniger Eigenkapital möglich.

Was ist der Unterschied zwischen § 7i ?

§ 7i EStG gilt für vermietete Baudenkmäler und erlaubt bis zu 100 % Abschreibung der Sanierungskosten über 12 Jahre. 

Ersetzt die Denkmalimmobilie ETFs und Rücklagen?

Nein. Die Stufen bauen aufeinander auf. Rücklagen sichern deine Liquidität, ETFs streuen dein Vermögen, Immobilien liefern Hebel und Steuereffekt.

Diese Webseite verwendet Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu gewährleisten. Cookies helfen uns, die Webseite mit Analysen zu verbessern. Mit einem Klick auf „Zustimmen“, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit ändern, indem Sie unter "Optionen verwalten" Ihre getroffenen Einstellungen selbst rückgängig machen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Privatsphäre-Einstellungen

Wir verwenden Cookies und ähnliche Technologien auf unserer Website und verarbeiten personenbezogene Daten von dir (z.B. IP-Adresse), um z.B. Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Medien von Drittanbietern einzubinden oder Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.

Die Datenverarbeitung kann auch erst in Folge gesetzter Cookies stattfinden. Wir teilen diese Daten mit Dritten, die wir in den Privatsphäre-Einstellungen benennen.

Einige Services verarbeiten personenbezogene Daten in den USA. Indem du der Nutzung dieser Services zustimmst, erklärst du dich auch mit der Verarbeitung deiner Daten in den USA gemäß Art. 49 (1) lit. a DSGVO einverstanden. Die USA werden vom EuGH als ein Land mit einem unzureichenden Datenschutzniveau nach EU-Standards angesehen. Insbesondere besteht das Risiko, dass deine Daten von US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken verarbeitet werden, unter Umständen ohne die Möglichkeit eines Rechtsbehelfs.

Du bist unter 16 Jahre alt? Dann kannst du nicht in optionale Services einwilligen. Du kannst deine Eltern oder Erziehungsberechtigten bitten, mit dir in diese Services einzuwilligen.


Ihre Einstellungen für Einwilligungen

Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Einwilligung für die Datenverarbeitung durch Cookies zu erteilen oder zu widerrufen. Sie können Ihre Einstellungen jederzeit ändern. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.