Huthmacher Consulting GmbH
Von unscharfer Arbeitgebermarke zu messbarer Attraktivität – strukturiert umgesetzt
Für die Maier Lüftungs- und Verfahrenstechnik GmbH mit 30 Mitarbeitenden entwickelte Huthmacher Consulting ein passgenaues Konzept, das Bewerbungen, Auswahl und Bindung durch Attraktivitäts-Analyse, klare Maßnahmen und Monitoring strukturiert verbesserte – mit wenig internem Aufwand.
Kennzahlen auf einen Blick
Für dieses Projekt wurden keine Zahlen genannt. KPI-Tracking erfolgt im Monitoring von Bewerbungen, Qualität und Bindung.
Ein mittelständischer Lüftungsinstallationsbetrieb in Hockenheim mit rund 30 Mitarbeitenden – etwa zur Hälfte im Büro, zur Hälfte auf Montage – arbeitet schwerpunktmäßig für die öffentliche Hand, Schulen und Industriebetriebe. Die Auftragslage war stabil. Der eigentliche Engpass lag an anderer Stelle: qualifizierte Fachkräfte zu finden und vor allem langfristig an den Betrieb zu binden.
Frühere Versuche, die Arbeitgeberattraktivität zu steigern, brachten nur begrenzte Wirkung. Das arbeitgeberseitige Angebot reichte nicht aus, um sich im Markt klar zu unterscheiden oder spürbare Alltagsprobleme der Belegschaft zu lösen. Das was vorhanden war, erzeugte weder echte Entlastung noch eine klare Differenzierung gegenüber anderen Arbeitgebern.
Besonders kritisch war ein Problem, das im Alltag sofort Wirkung zeigte: Bei Krankheitsfällen mussten Mitarbeitende teils Wochen oder sogar Monate auf Facharzttermine warten. In dieser Zeit kam es immer wieder zu Ausfällen oder verlängerten Krankheitsverläufen – mit direkten Folgen für den Betrieb.
Die Auswirkungen waren konkret:
- Projekte verzögerten sich,
- der organisatorische Aufwand stieg,
- Produktivität ging durch lange Ausfallzeiten verloren,
- die Motivation litt, weil sich Mitarbeitende trotz hoher Belastung nicht ausreichend wahrgenommen fühlten,
- und im Recruiting wuchs das Risiko, Kandidaten an besser aufgestellte Arbeitgeber zu verlieren.
Unterm Strich war klar: Das Problem lag nicht nur im Gewinnen neuer Fachkräfte, sondern in der fehlenden Entlastung und Differenzierung im bestehenden System. Gesucht war deshalb kein Standard-Benefit, sondern ein Ansatz, der Gesundheit, Wertschätzung und Arbeitgeberattraktivität für die Belegschaft konkret erlebbar macht.
Der erste Schritt war bewusst kein Aktionismus, sondern Klarheit: Wo steht das Unternehmen heute bei Arbeitgeberattraktivität, Personalstabilität und Bewerberansprache – und welche Hebel zahlen tatsächlich auf bessere Bewerbungen und stärkere Bindung ein?
Darauf aufbauend wurden für das Projekt fünf konkrete Ziele definiert. Erstens sollten mehr passende Bewerbungen gewonnen und Streuverluste im Recruiting reduziert werden. Zweitens ging es darum, die Qualität der Kandidaten zu erhöhen und Auswahlprozesse objektiver und nachvollziehbarer zu machen. Drittens sollten Fluktuationsrisiken gesenkt sowie Onboarding und Führung gestärkt werden, damit neue Mitarbeitende nicht nur starten, sondern auch bleiben. Viertens sollte die Arbeitgeberpositionierung geschärft und so übersetzt werden, dass sie intern und extern über alle relevanten Kanäle konsistent verstanden wird. Fünftens war das Ziel, ein Monitoring aufzubauen, mit dem sich Maßnahmen laufend prüfen, bewerten und gezielt nachsteuern lassen.
Umsetzungsziel war, dass Bewerbungen nicht mehr zufällig, sondern planbarer eintreffen, dass Führung und HR eine gemeinsame Linie verfolgen, die Belegschaft Wertschätzung im Alltag tatsächlich erlebt und wenn Personalentscheidungen stärker auf Daten, Signale und klare Kriterien gestützt werden – statt auf Bauchgefühl allein.
Die Attraktivitäts-Analyse machte erstmals sichtbar, an welchen Stellen Bewerbungen verloren gingen und welche Stärken des Unternehmens bislang zu wenig genutzt wurden. Aus dieser Klarheit entstand kein Maßnahmenkatalog auf Zuruf, sondern ein priorisierter Fahrplan mit klaren Verantwortlichkeiten, sinnvollen Reihenfolgen und nachvollziehbaren Meilensteinen.
In der Umsetzung wurden Arbeitgeberpositionierung, Benefit-Logik und Führungsverständnis konkretisiert und konsistent in Karriereseite, Stellenanzeigen und Auswahlprozess übersetzt. Neue Screening-Logiken und diagnostische Tools verbesserten die Passung im Recruiting. Gleichzeitig wurden Onboarding-Standards und verbindliche Führungsroutinen eingeführt, um Bindungsrisiken nicht erst nach dem Start, sondern bereits vor dem ersten Arbeitstag zu reduzieren.
Das laufende Monitoring sorgte für Transparenz in der Steuerung: Welche Kanäle liefern passende Kandidaten, welche Botschaften funktionieren, welche Maßnahmen zahlen tatsächlich auf Bindung ein? Dadurch konnten Budgets gezielter eingesetzt werden – weg von Streuverlusten, hin zu den Hebeln mit realer Wirkung.
Die spürbaren Ergebnisse: weniger Blindleistung im Recruiting, klarere Entscheidungsgrundlagen für HR und Führung, planbarere Bewerberzuflüsse und eine deutlich stimmigere Mitarbeitererfahrung – vom ersten Kontakt bis in die Einarbeitung.
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