Lohnen sich Fonds & ETFs mehr als Einzelaktien für Unternehmer & Geschäftsführer?
Armin Dzubur I AD Finanz- & Vermögensplanung
Es ist 23 Uhr.
Der Tag war voll mit Kundengesprächen, Mitarbeiterthemen und Strategiefragen.Und jetzt noch Quartalszahlen eines Konzerns durchackern?
Genau hier tappen viele Unternehmer und Geschäftsführer in eine Falle:
Sie wollen ihr Vermögen „aktiv gestalten“ – und landen bei Einzelaktien, die sich schnell wie ein zweiter Vollzeitjob anfühlen.
Dabei geht es deutlich einfacher.
Fonds und ETFs bieten dir breite Streuung bei minimalem Zeitaufwand. Sie passen zu einem Alltag, der ohnehin aus Fulltime‑Business plus Überstunden besteht – und lassen deine Energie dort, wo sie die höchste Rendite bringt: in deinem eigenen Unternehmen.
In diesem Beitrag erfährst du:
- warum Einzelaktien als Hauptstrategie bei Unternehmern meist scheitern,
- wie du den vermeintlichen „Kontrollverlust“ bei Fonds und ETFs anders betrachten kannst und
- welchen Platz Einzelaktien trotzdem in deinem Portfolio haben dürfen – ohne dein Leben zu dominieren.
Allgemeine Informationen, keine individuelle Anlageberatung. Kapitalanlagen, auch Fonds und ETFs, sind mit Risiken verbunden, einschließlich möglicher Verluste des eingesetzten Kapitals. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Warum Einzelaktien im Unternehmeralltag selten passen

Armin Dzubur
Das Zeitproblem
Unternehmertum raubt Energie. Deine Akkus lädst du kaum mit Aktienanalysen und Marktberichten wieder auf. Wer Einzelaktien ernsthaft betreiben will, braucht viel Zeit, gute Nerven und im Idealfall ein Team, das zuarbeitet. Das ist im Kern ein Research-Job in Vollzeit.
Der Preis dafür: Zeit, die dir mit Familie und Hobbys fehlt. Und noch schlimmer: Aufmerksamkeit, die deinem Unternehmen fehlt.
Das Klumpenrisiko
Wer mit Einzelaktien startet, kauft oft nur drei bis fünf Titel. Dadurch entsteht ein Klumpenrisiko. Rutscht einer dieser Werte ab, etwa wegen eines schlechten Marktumfelds oder schlechter Publicity, kann das schnell viel Geld kosten.
Die Ablenkungsfalle
Als Geschäftsführer hast du etwas, das der normale Angestellte nicht hat:
Du kannst Kapital, Zeit und Fokus in dein eigenes Unternehmen stecken – und dort zweistellige, teilweise dreistellige Renditen erzielen.
Trotzdem passiert Folgendes:
- Du glaubst, mit ein paar „cleveren Trades“ nebenbei Vermögen aufzubauen.
- Du analysierst, spekulierst, kaufst und verkaufst hin und her.
- Plötzlich hängst du mehr am Handy und am Broker‑Account als in deinem Business.
Das Ergebnis:
- Dein Unternehmen, dein größter Renditetreiber, bekommt nicht mehr deine volle Aufmerksamkeit.
- Dein Depot hängt trotzdem hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Du verlierst doppelt – im Geschäft und beim Vermögen.
Fonds und ETFs: Delegation statt Kontrollverlust
Der Denkfehler beim Thema "Kontrolle"
Hinter der Abneigung gegen Fonds und ETFs steckt oft die Angst, das Steuer aus der Hand zu geben.
Die Wahrheit:
- Du investierst nicht blind.
- Du entscheidest strategisch, in welche Märkte, Länder, Branchen und Größenklassen dein Kapital fließt.
- Du legst fest, wie viel Risiko du tragen willst – und was dein System leisten soll.
Das ist kein Kontrollverlust.
Das ist gezielte Delegation.
Und gute Delegation beherrschst du als Unternehmer ohnehin – sonst würdest du dein Unternehmen nicht führen.
Das bringt dir die breite Streuung
- Sofortige Diversifikation: Fällt eine einzelne Aktie, fangen sie hunderte andere Werte auf.
- Minimaler Zeitaufwand: Du musst keine Einzeltitel beobachten, keine Quartalszahlen sezieren und keine „Börsennews“ jagen.
- Wachstum mit dem Markt: Dein Kapital entwickelt sich langfristig mit der globalen Wirtschaft – statt von der Zukunft einzelner Firmen abhängig zu sein.
- Fokus aufs Kerngeschäft: Du kümmerst dich um das, was dir mit Abstand die höchste Rendite bringt: dein eigenes Unternehmen.
Einzelaktien als Spielgeld
Du liebst Aktien und willst nicht ganz darauf verzichten? Kein Problem. Als Beimischung sind etwa 5 bis 10 % des Portfolios vertretbar, wenn es dir Spaß macht. Die restlichen 90 bis 95 % sollten auf einem stabilen, breit gestreuten Fundament aus ETFs oder Fonds stehen.
| Kriterium | Einzelaktien | ETFs und Fonds |
|---|---|---|
| Zeitaufwand | hoch (Research, Monitoring, Timing) | gering (einmalige Struktur, gelegentliches Rebalancing) |
| Streuung | gering (oft 3 bis 5 Titel) | breit über Märkte, Länder, Branchen, Unternehmen |
| Klumpenrisiko | hoch | niedrig |
| Rolle im Portfolio | Spielgeld, ca. 5 bis 10 % | solides Fundament für Vermögensaufbau |
Fazit

Armin Dzubur
Stell dir vor:
- Dein Unternehmen wächst, der Umsatz steigt.
- Im Hintergrund arbeitet dein Portfolio ruhig und strukturiert weiter.
- Keine schlaflosen Nächte, keine Panikverkäufe, keine ständige Ablenkung durch Kursschwankungen.
Genau das passiert, wenn:
- du den Vermögensaufbau nicht als zweites Business mit Einzelaktien betreibst,
- sondern ein klares, systematisches Investment‑Konzept mit Fonds und ETFs aufsetzt,
- und dein Unternehmer‑Mindset konsequent auf dein Privatvermögen überträgst.
Dein nächster Schritt: Prüfe heute, wie viel Zeit du pro Woche in Einzelaktien steckst und wie stark dein Depot auf wenige Titel konzentriert ist. Baue ein breit gestreutes Fundament aus ETFs oder Fonds auf und begrenze Einzelaktien auf 5 bis 10 %.
Wenn du endlich nicht mehr planlos in irgendwelchen Fonds und ETFs rumdümpeln willst. Wenn du es satt hast, dein Vermögen wie ein Angestellter zu behandeln, obwohl du Unternehmer bist. Wenn du bald merkst, dass dir Jahre durch die Finger gleiten mit Renditen unter deinem Potenzial und wenn du nie wieder das Gefühl haben willst, bei Geld nur zu „hoffen“, statt zu steuern.
Dann buche dir jetzt dein kostenfreies Erstgespräch auf www.armin-dzubur.com.
Sind ETFs und Fonds für Unternehmer besser als Einzelaktien?
Für die meisten Unternehmer ja, weil sie breit streuen und kaum Zeit kosten. Deine Energie bleibt so im eigenen Unternehmen, das oft die höchste Rendite liefert.
Wie viel Einzelaktien sind sinnvoll?
Als Spielgeld sind etwa 5 bis 10 % des Portfolios denkbar, wenn dir das Spaß macht. Als Hauptstrategie für den Vermögensaufbau eignen sie sich nicht.
Verliere ich mit ETFs die Kontrolle über mein Geld?
Nein. Du entscheidest strategisch, in welche Märkte, Länder und Branchen du investierst. Das ist gezielte Delegation, kein Kontrollverlust.
Warum sind drei bis fünf Einzelaktien riskant?
So entsteht ein Klumpenrisiko: Bricht ein Titel ein, trifft dich der Verlust voll. Bei breit gestreuten ETFs fangen viele andere Werte einzelne Ausfälle auf.