Verdeckter Stellenmarkt - enormes Potenzial für Führungskräfte auf Jobsuche

Der verdeckte Arbeitsmarkt veranschaulicht anhand des Eisbergmodells

Der verdeckte Arbeitsmarkt veranschaulicht anhand des Eisbergmodells

Aktuellen Schätzungen zufolge werden rund 80 Prozent aller Arbeitsplätze mit Führungsverantwortung nicht über Jobbörsen oder Stellenportale vermittelt. Stattdessen werden sie auf dem sogenannten verdeckten Arbeitsmarkt fernab von öffentlichen Ausschreibungen vergeben. Zutritt hat man hier als Arbeitnehmer nur, wenn man zum inneren Kreis gehört – durch das persönliche Netzwerk, Empfehlungen oder die Vermittlung durch einen Headhunter.

Wer vom verdeckten Stellenmarkt hingegen keine Kenntnis hat, verpasst nicht nur Top-Positionen, sondern muss sich auch einer größeren Konkurrenz bei den öffentlich zugänglichen Ausschreibungen stellen. Das mindert die Chance, eine der begehrten Spitzenpositionen zu ergattern. Wie Führungskräfte Zutritt zum verdeckten Arbeitsmarkt erhalten und sich dort besonders vorteilhaft präsentieren können, wird im folgenden Beitrag dargestellt.

So funktioniert der verdeckte Arbeitsmarkt für Führungskräfte

Der anhaltende Fachkräftemangel spielt Arbeitnehmern auf Arbeitssuche in die Karten; mit den passenden Kompetenzen können IT-Spezialisten, Ingenieure oder Controller derzeit aus einer Vielzahl an Stellenangeboten wählen, die zuhauf in Jobbörsen angeboten werden. Selbst Initiativbewerbungen ohne zugrunde liegende Ausschreibung führen meist zu einer Einstellung. Doch diese Bedingungen gelten nicht für Führungskräfte. Auf Jobportalen wie StepStone werden sie kaum fündig, weil Spitzenpositionen nur selten dort ausgeschrieben sind.

Der Arbeitsmarkt für Führungskräfte weist ein diametrales Bild auf: Wenige Positionen und dafür viele Anwärter. Es gibt daher keinen Mangel an Führungskräften, sondern an Management-Vakanzen! Im Grunde gibt es zwei verschiedene und konträre Arbeitsmärkte: Jenen für Fachkräfte und jenden für Führungskräfte. 

Der verdeckte Arbeitsmarkt veranschaulicht durch das Eisbergmodell

Der verdeckte Arbeitsmarkt veranschaulicht durch das Eisbergmodell

Wie gravierend die Auswirkungen des verdeckten Arbeitsmarktes sind, veranschaulicht das sogenannte Eisberg-Modell. Es vergleicht den Anteil der öffentlich ausgeschriebenen Arbeitsstellen mit Führungsverantwortung mit der Spitze eines Eisbergs, die bekanntlich nur einen kleinen Teil der Gesamtmasse ausmacht. Analog befindet sich der Großteil der Spitzenpositionen „unter Wasser", wird also im Verborgenen und diskret besetzt.

Sich nur auf den offenen Stellenmarkt zu fokussieren ist für jeden Manager auf Jobsuche ein fataler Fehler: Erstens gibt es nur wenige Stellen im Allgemeinen und nur ein Teil davon ist ausgeschrieben. Außerdem gibt es noch sehr viele Anwärter in Form von Konkurrenz auf diese wenigen Stellen. Der offene Arbeitsmarkt ist daher nicht nur nicht repräsentativ für das Potenzial, sondern auch noch konkurrenzträchtig. 

Wer zum verdeckten Arbeitsmarkt Zugang hat, profitiert deshalb gleich doppelt: Einerseits, weil viele Top-Manager-Posten mit Führungsverantwortung nur dort vermittelt werden, und andererseits, weil so die ausgesprochen starke Konkurrenz bei den öffentlich ausgeschriebenen Spitzenpositionen vermieden wird. Deshalb lohnt es sich für Führungskräfte, in ihr Strategisches Netzwerk zu investieren, um ihre eigenen Karrierechancen auszuweiten.

Wie wird eine Position im verdeckten Stellenmarkt besetzt?

Manager-Positionen v.a. der ersten und zweiten Führungsebene werden meist über Strategische Netzwerke vergeben, auf die die Entscheidungsträger wie Private Equity Unternehmen oder Aufsichtsräte zurückgreifen. Erst, wenn sie in ihrem eigenen Netzwerk keine geeignete Führungskraft für die Management-Vakanz finden, beauftragen sie einen Headhunter oder schreiben die Stelle öffentlich aus. Der Primärkanal für den verdeckten Arbeitsmarkt ist daher das Strategische Netzwerk von Unternehmensentscheider. Für Führungskräfte, die auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz sind, bedeutet das, dass sie Teil des Netzwerks von Entscheidern werden müssen – andernfalls besteht die Gefahr, dass sie von besonders aussichtsreichen Positionen niemals erfahren. 

Das Problem? Die meisten Führungskräfte haben sich operativ zu 100% auf ihren Job konzentriert und dabei zwar das operative Netzwerk im Unternehmen ausgebaut, aber das strategische Netzwerken zu Unternehmensentscheider vernachlässigt. Sie verfügen daher über kein oder kein ausgereiftes Strategisches Netzwerk zu Entscheidern interessanter Zielarbeitgeber. Das eigene operative Netzwerk bringt sie nämlich in der Situation der Jobsuche nicht weiter. 

Viele Executives wenden sich daher an Headhunter, in der Hoffnung der Vermittlung. Aber so einfach ist das für Manager leider nicht: Headhunter sind B2B-fokussiert, also auf konzentrieren sich auf die Mandatsakquise und auf die anschließende Besetzung der Mandate. Die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Passung zu einem der Mandate im Portfolio ist äußerst gering. Außerdem sind Headhunter nicht der Primärkanal für den verdeckten Arbeitsmarkt und kommen erst zum Zug, wenn Unternehmensentscheider im eigenen Netzwerk nicht weiterkommen. Sich auf Headhunter-Kontakte zu verlassen oder diese massenhaft anzuschreiben ist nicht der Weg des Erfolgs im verdeckten Stellenmarkt.

Was sollten Führungskräfte auf Jobsuche tun, um den verdeckten Arbeitsmarkt für sich zu erschließen? 

Die Antwort: Situationsunabhängig und frühzeitig strategisch Netzwerken! Also bereits on the job. Kontakte zu Private Equity, Aufsichtsräten Familienunternehmern oder anderen Entscheidungsträgern müssen geknüpft werden entweder auf Veranstaltungen oder per Direktansprache. Die beste Strategie ist daher einen Mehrwert für die Ansprache auf Augenhöhe im Vorfeld herauszuarbeiten, um erstmalig an den Tisch der Entscheidungsträger zu gelangen und infolgedessen Teil des langfristigen Strategischen Netzwerks zu werden. So ist man in Pole-Position für (zukünftige) Spitzenpositionen. Diese Ansprache-Strategie erfordert Vorbereitung und Präzision. Die Schrotflinten-Taktik mit massenhaften Initiativbewerbungen ist hingegen nicht das Mittel der Wahl und wird fälschlicherweise von Dienstleistern des sog. "Inverse Headhunting" postuliert. 

Ihr Experte: Wenn Sie bei der systematischen Vorgehensweise im verdeckten Stellenmarkt eine Experten-Begleitung begrüßen, melden Sie sich gerne bei Dominik Roth. Auf Basis seines Track Records & aktuellen Tätigkeit als Headhunter bietet er ein Executive Career Coaching an, um im verdeckten Arbeitsmarkt an den Tisch von Entscheidern zu gelangen. Sie können Dominik Roth entweder über dieses Portal anschreiben oder seine Website besuchen: https://www.smartsoftskills.de/bewerbungscoaching/executives

Headhunter Dominik Roth nutzt sein Wissen aus dem Executive Search und bietet Führungskräften eine systematische Begeitung im verdeckten Arbeitsmarkt an

Headhunter Dominik Roth nutzt sein Wissen aus dem Executive Search und bietet Führungskräften eine systematische Begeitung im verdeckten Arbeitsmarkt an

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