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Ein Anker in Colitis Alltag
Nach meiner Colitis-Diagnose bin ich erst einmal in ein ziemliches Loch gefallen. Viele Unsicherheiten, Arzttermine, Arbeit und der ganz normale turbulente Alltag – und dabei weiß man eigentlich, dass Stress und der Kopf beim Darm eine große Rolle spielen.
Dann habe ich Carolin und ihr Coaching kennengelernt. Von Darmpatientin zu Darmpatientin war da direkt eine besondere Verbindung. Trotzdem habe ich lange überlegt und irgendwann gedacht: Was soll schiefgehen? Es sind ja „nur“ Gespräche.
Aber es war viel mehr. Manches war anfangs auch mal unangenehm, weil es zum Nachdenken angeregt hat. Ich habe neue Sichtweisen kennengelernt und neue Sachen ausprobiert. Einiges funktioniert super, anderes – wie Fantasiereisen – ist einfach nicht meins.
Stück für Stück habe ich aber gemerkt: Ich werde ruhiger, positiver und sicherer – und auch meine „sensibler Darm“ profitiert davon. Natürlich ist nicht jeder Tag gut, aber mein Umgang mit den schwierigen Tagen hat sich verändert.
Für mich wurde das Coaching zu einem echten Klopapier-Anker auf rauer See. 😉 Es nimmt die Wellen nicht weg, aber ich lasse mich weniger von ihnen mitreißen und kann inzwischen wieder viel mehr ruhige Seegänge genießen.
Das Coaching heilt meine Colitis nicht – aber es hat mir geholfen, mit ihr stabiler, mutiger und weniger ängstlich durchs Leben zu gehen. Für mich war es definitiv die richtige Entscheidung.
Colitis ist nur ein kleiner Teil von dir…
Als einer der ersten Personen, die mit Carolin das Coaching gemacht haben, kann ich Carolin als Coach und die Wochen der Zusammenarbeit nur empfehlen!
Jede/r Betroffene hat ganz individuell mit der Erkrankung zu tun. Man hat vermutlich viele Arztbesuche hinter sich, Medikamente, die einzunehmen sind, Ernährung in den Fokus gerückt und das Thema Stress auf seine Agenda gepackt.
Das alles kann, gerade im Schub, aber dennoch viel werden und der Austausch mit nicht Betroffenen fällt einem nicht zwingend immer leicht. Im Coaching hat man mit Carolin eine „Verbündete“, die weiß wovon man spricht.
Man lernt verschiedene Blickwinkel auf seinen Alltag einzunehmen, sich selbst zu reflektieren und hat eine wunderbar ungezwungene Form sich in die Selbstverantwortung zu nehmen.
Dass die Colitis dich nicht als Menschen definiert, Du trotzdem Spaß am Leben haben darfst, kleine Dinge feiern kannst und große Ziele erreichen wirst, wird unmittelbar klar - und das alles in den Gesprächen und im Austausch.
Colitis bedeutet heute für mich die Balance aus all diesen Dingen. Mein Darm ist nicht der Feind sondern der gute Freund, der mir frei heraus kommuniziert, wenn die Balance etwas verloren gegangen ist. Dank Carolin habe ich gelernt mich selbst in die Verantwortung zu nehmen ohne zu streng mit mir und meinem Darm zu sein.
Vom starken Schub und ersten kleinen Schritten bis hinein in die Remission und dem kühlen Kopf, wenn doch mal eine Phase dabei ist, in der der Alltag etwas abgeändert werden darf ohne gleich ängstlich auf den nächsten Schub zu warten.