Solarziegel statt Aufdach-Module: Warum dieses Paxos-System die Zukunft ist

Die Zukunft für Privathäuser: PAXOS-Solar

Die Zukunft für Privathäuser: PAXOS-Solar

Stell dir vor, jemand steht vor deinem Haus und fragt: „Wo ist eigentlich die Photovoltaik?“ Genau das ist der Moment, in dem du weißt, dass du alles richtig gemacht hast. Denn moderne Solarziegel machen aus deinem Dach nicht nur eine Energiequelle, sondern ein ästhetisches Gesamtkunstwerk. Was früher nach Technik-Aufbau aussah, verschmilzt heute elegant mit der Dacharchitektur. Wir haben uns bei einem Branchen-Event in Leverkusen umgeschaut und mit Dachdeckermeistern, Zimmerern und den Machern hinter dieser Technologie gesprochen – und eines ist klar: Dieses System hat das Zeug, die Art und Weise zu revolutionieren, wie wir über Solarenergie auf dem Dach denken.

Multienergiedach: Mehr als nur Strom vom Dach

Das Prinzip klingt erst mal simpel: Statt klassische Solarmodule auf ein fertiges Dach zu schrauben, wird die Photovoltaik direkt ins Dach integriert. Doch hinter dieser vermeintlichen Einfachheit steckt ein ausgeklügeltes System, das gleich mehrere Vorteile in sich vereint. Beim sogenannten Multienergiedach wird nicht nur Strom erzeugt – auch die Abwärme der Photovoltaik-Module lässt sich nutzen. Das Ganze basiert auf einem zweistufigen Aufbau: Zunächst wird ein Stahltrapezblech als wasserführende Ebene verlegt. Darauf kommen Aluminium-Befestigungsschienen, auf denen schließlich die Solarmodule werkzeuglos eingehängt werden. Kein Bohren, kein Schrauben – einfach einklicken.

Montage: Schnell, sicher und kinderleicht

Wer schon mal eine herkömmliche Photovoltaik-Anlage montiert hat, weiß: Das kann aufwendig sein. Nicht so bei diesem System. Felix, Zimmerermeister aus Leverkusen, hat gemeinsam mit seinem Partner, einem Dachdeckermeister, bereits ein Modellhaus mit den neuen Solarziegeln ausgestattet. Sein Fazit: „Für uns war es das erste Projekt – und es hat richtig Spaß gemacht, weil es so simpel war.“ Die Unterkonstruktion besteht aus Trapezblech, das mit einem Kalottensystem fixiert wird. Darauf folgt das Aluschienensystem, in das die Paneele einfach eingehängt werden. Fertig.

Auch Stefan, Dachdeckermeister und Sachverständiger seit über 20 Jahren, schwärmt von der Montagegeschwindigkeit: „An einem Tag war alles gedeckt – 230 Quadratmeter!“ Die Aluelemente seien super leicht und schnell zu verarbeiten, die Klemmschienen auf der Rückseite der Module sorgen automatisch für Winddichtigkeit, weil das obere Element das untere festzieht.

Leistung und Effizienz: Das Dach optimal ausnutzen

Optik hin oder her – am Ende zählt die Leistung. Und hier können die Solarziegel richtig punkten. Mit 190 Watt Peak pro Quadratmeter wird die Dachfläche deutlich effizienter ausgenutzt als bei herkömmlichen Aufdach-Modulen. Der Grund: Die Module sind kleiner und flexibler einsetzbar. Dadurch lassen sich auch komplizierte Dachformen nahezu vollständig mit Photovoltaik belegen – ohne störende Lücken oder ungenutzte Flächen.

Dazu kommt ein weiterer Pluspunkt: optimale Kühlung. Wer sich mit Photovoltaik auskennt, weiß, dass Module bei hohen Temperaturen an Leistung verlieren. Durch die Hinterlüftung und den durchdachten Aufbau bleibt das System angenehm kühl – und damit effizienter.

Nutze dein Dach optimal mit dem Multienergiedach von PAXOS

Nutze dein Dach optimal mit dem Multienergiedach von PAXOS

Langlebigkeit und Sicherheit: Gebaut für Generationen

Ein Dach soll Jahrzehnte halten – und genau darauf ist dieses System ausgelegt. Die Hersteller versprechen eine Lebensdauer von 70 Jahren. Kein Wunder: Die Module sind extrem robust. Sie halten Hagelschlag der Klasse 5 stand, sind sturmsicher und brandgeschützt. Das macht sie nicht nur sicherer, sondern auch wartungsärmer als viele klassische Systeme.

„Das ist ein System für die Zukunft – sehr nachhaltig, sehr langlebig. Ich kaufe es jetzt und in 70 Jahren funktioniert's immer noch“, erklärt Gido, Mitgründer des Herstellers Paxos. Und das ist nicht nur Marketing-Sprech: Die Kombination aus hochwertigen Materialien und durchdachter Konstruktion sorgt dafür, dass das Dach seine Funktion über Generationen hinweg erfüllt.

Optik: Der unsichtbare Energielieferant

Für viele Bauherren und Sanierer ist die Optik ein entscheidender Faktor. Niemand möchte, dass das Haus aussieht wie ein Technik-Labor. Und genau hier spielt das Solarziegel-System seine Stärken voll aus. Die Module sind nur 1,5 Zentimeter flach und in verschiedenen Designs erhältlich – von moderner Optik bis hin zu historischen Varianten wie dem Biberschwanz.

„Das optische Ergebnis ist einfach unschlagbar“, sagt Stefan. „Wir haben das kleinformatige Design mit diesem hochmodernen Look – und es sieht einfach aus wie ein ganz normales Dach.“ Felix ergänzt: „Für uns war das Geilste an dem Produkt die Optik und die Effizienz.“ Kein Wunder, dass der sogenannte „Ritterschlag" für die Macher darin besteht, dass Besucher fragen: „Wo ist denn hier die Photovoltaik?“

Fazit: Ein Dach, das mitdenkt

Wer heute neu baut oder saniert, sollte das Thema Solarziegel ernsthaft in Betracht ziehen. Die Technik ist ausgereift, die Montage unkompliziert, die Optik überzeugend – und die Leistung kann sich sehen lassen. Besonders spannend: Du nutzt nicht nur die Sonnenenergie zur Stromerzeugung, sondern kannst auch die Abwärme sinnvoll einsetzen. Das macht das Dach zu einem echten Multitalent.

Unser Tipp: Lass dich von einem Fachbetrieb beraten, der bereits Erfahrung mit solchen Systemen hat. Die Investition mag auf den ersten Blick höher erscheinen als bei klassischen Aufdach-Anlagen – doch Langlebigkeit, Ästhetik und Effizienz sprechen eine klare Sprache. Und mal ehrlich: Ein Dach, das Energie erzeugt, ohne dass man es sieht? Das ist die Zukunft.

Paul Schmidt, Geschäftsführer Bedachungen Schmidt GmbH und SolarGründach GmbH

Paul Schmidt, Geschäftsführer Bedachungen Schmidt GmbH und SolarGründach GmbH

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