Maximilian Lemcke
Vom Stressessen zur Struktur: Geschäftsführer fällt von 123 auf 103 kg
Srecko Susilo, Geschäftsführer der Codan Medical AG reduzierte sein Gewicht von ca. 123 auf 103 kg – mit weniger Training, mehr Kohlenhydraten und Fokus auf Schlaf, Stress und Bewusstsein. Ergebnis: kontrolliertes Essen, spürbar mehr Energie und Komplimente im Alltag.
Kennzahlen auf einen Blick
Weniger, aber gezieltes Training und wöchentliche Steuerung – die Basis für planbaren Fortschritt.
Srecko Susilo ist Geschäftsführer, Vertriebsleiter und Vater von drei Teenagern. Auch seine Frau ist als Partnerin eines Treuhand-Büros beruflich stark eingebunden. Aufgrund eines Masterstudiums, das Srecko parallel noch absolviert, kämpfte er mit massivem Stress.
Im Jahr der Geschäftsübernahme nahm er 20 kg zu. Abends kompensierte er Ängste und Druck mit Essen, das Sättigungsgefühl war praktisch ausgeschaltet.
Gleichzeitig versuchte er, das Problem mit mehr zu lösen: fast tägliches, teils zweimaliges Training, ständiges Diät-Hopping (Low Carb, Low Fat, Intervallfasten). Die Folge waren Heißhunger, Überessen und ein spürbar gestresster Verdauungs- und Stoffwechselzustand. Trotz zeitweiser Gewichtsabnahmen stieg das Gewicht immer wieder – zuletzt lag es bei ca. 126 kg. Eine Kreuzbandverletzung verschärfte die Instabilität.
Die echte Kostenstelle: fehlende Planbarkeit, Energieverluste, steigendes Gesundheitsrisiko und ein Alltagsmodus, der Entscheidungen eher reaktiv als bewusst machte.
Das Ziel war eine klare, alltagstaugliche Struktur statt Diät-Chaos: gezielter Fettabbau mit dem Zielkorridor um 100 kg, ohne Mehraufwand im Training und ohne permanente Kalorienfixierung. Statt Symptombekämpfung sollte die Ursache adressiert werden: hormonelle Stressoren reduzieren, Schlaf und Regeneration stabilisieren, Essstruktur mit Makrotiming einführen und bewusste Entscheidungen stärken. Erfolgsdefinition: sichtbare Gewichtsreduktion Richtung 100 kg, konstantes 3–4x Training/Woche, weniger Heißhunger, kontrolliertes Essen und spürbar mehr Energie im Alltag.
Die Umsetzung startete an der Ursache: Reizüberflutung und Stress wurden aktiv reduziert, Schlaf und Regeneration priorisiert. Das Training wurde von nahezu täglich auf 3–4 Einheiten pro Woche gesenkt – „weniger, aber gezielter“. Parallel etablierten wir ein klares Makrotiming und steigerten erst die Kalorien, bevor wir strukturiert reduzierten. Durch bestimmte Techniken förderten wir bewusste Entscheidungen statt Autopilot.
Quantitativ fiel das Gewicht von ca. 123 kg auf 103–102 kg. Die wöchentlichen, Check-ins gaben Planbarkeit und halfen, Stellschrauben zeitnah zu justieren.
Qualitativ zeigen Rückmeldungen aus dem Umfeld die sichtbare Veränderung: fitteres, sportlicheres Erscheinungsbild und mehr Energie. Vor allem aber entstand Kontrolle: gelegentliche Genussmomente sind heute bewusste Entscheidungen statt Kontrollverlust. Der mentale Shift – vom „Glas halb leer“ zu „halb voll“ – stabilisiert die Ergebnisse im Alltag.
Weniger Aufwand, bessere Form: Lass uns sprechen
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