Eine Fallstudie von Ohligschläger Consulting

Von unprofitabler Direktversicherung zu 100% ETFs als Geschäftsführer einer Software-Agentur

4 Min. Lesezeit
vom 25.01.2026

Stell dir vor, du investierst jahrelang Geld in deine Direktversicherung – und hast dabei kein Mitspracherecht, wohin dein Kapital fließt. Das war die frustrierende Realität von Andreas Günther, Geschäftsführer der Travel Seller GmbH. Neben Steuervorteilen sollte auch Flexibilität im Fokus stehen.

Von unprofitabler Direktversicherung zu 100% ETFs als Geschäftsführer einer Software-Agentur
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Altersvorsorge
Software-Agentur
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PKV
Direktversicherung
Pensionszusage
Versorgungskonto

Die Investitionsquote entscheidet über die Ablaufleistung

Es gibt Lösungen, die steuerliche Vorteile mit maximaler Flexibilität verbinden. Außerdem schöpfen die meisten Gesellschafter Geschäftsführer ihre steuerlichen Möglichkeiten nicht voll aus.

Steuervorteil über die GmbH
113%
22.500
06.05.2024
48.000
05.06.2024
Investitionsquote in ETFs
223%
31 %
06.05.2024
100 %
05.06.2024
Erhöhung der jährlichen Produktrendite
151%
3,90 %
06.05.2024
9,80 %
05.06.2024
Der Ausgangspunkt: Erfahrener Investor, unflexible Altersvorsorge 1

Andreas Günther ist kein Finanz-Neuling. Seit der Gründung seiner Travelseller GmbH im Jahr 2009, die aus der Verwaltung einer Hotelsoftware hervorging und heute auf den Tourismusbereich spezialisiert ist, hat er sich intensiv mit Geldanlagen beschäftigt. Als erfahrener Investor mit fundierten Kenntnissen im Bereich Wertpapiere und Aktien – hauptsächlich investiert in ETFs – wusste er genau, worauf es bei einer rentablen Geldanlage ankommt.

Doch genau hier lag das Problem: Seine betriebliche Altersvorsorge spielte nach völlig anderen Regeln. Seit über 6 Jahren hatte er bereits einen bAV-Vertrag laufen, der ihm keine Möglichkeit gab, die Anlagestrategie zu beeinflussen. Während sein privates Depot solide Renditen erwirtschaftete, dümpelte seine Geschäftsführerversorgung vor sich hin – ohne dass er etwas dagegen tun konnte.

Das zentrale Problem: Keine Kontrolle, keine Performance

Die Unzufriedenheit war deutlich spürbar. Günther störte sich massiv daran, dass sein bestehender Vertrag nicht performte. Als jemand, der gewohnt war, seine Investments aktiv zu steuern und in ETFs nach eigener Wahl zu investieren, fühlte sich die starre bAV-Lösung wie eine Zwangsjacke an. Dabei sah er sich grundsätzlich gut aufgestellt im Bereich Altersvorsorge – es fehlte nur die richtige Lösung, um sein Kapital auch in der betrieblichen Vorsorge so anzulegen, wie er es für richtig hielt.

Zudem interessierte ihn die Frage nach weiteren Steuersparmöglichkeiten. Denn wer als Geschäftsführer clever vorsorgt, kann nicht nur fürs Alter aufbauen, sondern auch die aktuelle Steuerlast reduzieren – vorausgesetzt, die Lösung passt.

Zielsetzung 2

Freibetrag weitgehend ungenutzt

Im Beratungsgespräch wurde schnell klar: Günther hatte seine Freibeträge bisher nicht voll ausgeschöpft. Hier schlummerte ungenutztes Potenzial.

In die richtige Produktkategorie wechseln

1. Weg von der Produktkategorie "Full-Service-Produkte ohne Mitspracherecht"

  • Bequem, aber intransparent
  • Keine Einflussmöglichkeit auf die Anlagestrategie
  • Risiko einer schwachen Performance
  • Oft mit höheren Kosten verbunden

2. Hin zu flexiblen Lösungen mit "freier ETF-und Fondswahl"

  • Selbstbestimmte Auswahl von ETFs und Fonds
  • 100%ige Kontrolle über die Anlagestrategie
  • dieselbe Rendite, wie im privaten Depot zu erzielen
  • Transparenz über Kosten und Performance
Lösung und Ergebnisse 3

Die Wende: Aufklärung statt Verkaufsdruck

Als Günther von einer neuen Beratungsmöglichkeit erfuhr, war seine erste Reaktion skeptisch. "Wieder alter Wein in neuen Schläuchen?", dachte er sich. Schließlich hatte er schon eine bAV, und die bisherigen Erfahrungen waren ernüchternd gewesen. Trotzdem zeigte er sich offen für neue Ideen und steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten – eine Entscheidung, die sich als goldrichtig herausstellen sollte.

Der Aha-Moment: Live-Beispiele aus der Praxis

Für Günther war es entscheidend, die Unterschiede nicht nur theoretisch erklärt zu bekommen, sondern anhand konkreter Praxisbeispiele live zu sehen. Dieser direkte Vergleich öffnete ihm die Augen: Es gab tatsächlich eine Möglichkeit, seine bewährte Anlagestrategie auch in der betrieblichen Altersvorsorge umzusetzen – mit allen steuerlichen Vorteilen, die diese Vorsorgeform bietet.

Die Lösung: Ein flexibles bAV-Produkt, speziell für Gesellschafter Geschäftsführer, das ihm die freie Wahl bei Fonds und ETFs ermöglichte. Damit konnte er sein Ziel erreichen, Vermögen für die Rente aufzubauen und gleichzeitig Steuern zu sparen – ohne Kompromisse bei der Anlagestrategie eingehen zu müssen. Und auch noch günstiger, als seine bisherige Lösung:

  • Kosten des Anbieters 0,4% p.a. Effektivkostenquote - NEUTRAL: finanziert zu > 100% durch den Wegfall von Abgeltungssteuer und Vorabpauschale (Vergleich mit privatem Depot)
  • Kosten der ETFs 0,18% TER p.a. - Mischportfolio MSCI World, Emerging Markets und Europa

Die wichtigsten Learnings:

  • Nicht alle bAV-Produkte sind gleich: Der Unterschied zwischen starren und flexiblen Lösungen kann zig- bis hunderttausende Euro ausmachen.
  • Freibeträge prüfen: Viele Geschäftsführer schöpfen ihre steuerlichen Möglichkeiten nicht voll aus.
  • Kontrolle ist Gold wert: Wer bei privaten Investments erfolgreich ist, sollte diese Strategie auch in der Altersvorsorge nutzen können.
  • Skepsis ist berechtigt, aber Offenheit lohnt sich: Günthers anfängliche Zurückhaltung war verständlich – aber die Bereitschaft, sich neue Lösungen anzuschauen, hat sich ausgezahlt.

Fazit: Deine Altersvorsorge, deine Regeln

Die Geschichte von Andreas Günther zeigt eindrucksvoll: Eine betriebliche Altersvorsorge muss kein starres Konstrukt sein, bei dem du die Kontrolle abgibst. Es gibt Lösungen, die steuerliche Vorteile mit maximaler Flexibilität verbinden. Wenn du als Geschäftsführer oder Selbstständiger bereits erfolgreich in ETFs und Fonds investierst, warum solltest du dann bei deiner Altersvorsorge Kompromisse eingehen?

Günther ist heute froh, endlich eine Möglichkeit gefunden zu haben, sein Geld so anzulegen, wie er es für richtig hält – und dabei dieselbe Rendite zu erzielen wie in seinem privaten Depot. Seine alte, unflexible bAV? Die konnte er über Bord werfen.

Dein Takeaway: Wenn du mit deiner aktuellen betrieblichen Altersvorsorge unzufrieden bist oder keine Kontrolle über deine Investments hast, lohnt sich ein genauer Blick auf flexible Alternativen. Prüfe deine Freibeträge, vergleiche verschiedene Produkttypen und bestehe auf Lösungen, bei denen du das Sagen hast. Denn am Ende geht es um dein Geld – und niemand sollte besser darüber entscheiden als du selbst.

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