Warum du jetzt Unternehmen für den Großen Preis des Mittelstandes nominieren solltest
Großer Preis des Mittelstandes
Warum du jetzt Unternehmen für den Großen Preis des Mittelstandes nominieren solltest
Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft - und doch bleiben viele herausragende Firmen regional oder in Nischen verborgen. Der Große Preis des Mittelstandes macht genau diese „Hidden Champions“ sichtbar: ein bundesweiter Wettbewerb, der Unternehmen als Ganzes bewertet und nicht nur Umsatz oder reine Innovationszahlen.
Wenn du im Netzwerk einer IHK, einer Kommune, einer Bank oder einfach im Freundeskreis gute Unternehmen kennst, kannst du aktiv etwas bewegen. Mit einer Nominierung gibst du Unternehmen Sichtbarkeit, stärkst Regionalmarketing und trägst dazu bei, unternehmerische Verantwortung öffentlich anzuerkennen. Dieser Ratgeber zeigt dir Schritt für Schritt, wie Nominierung und Ablauf funktionieren, welche Kriterien wirklich zählen und wie du die Chance für dein nominiertes Unternehmen maximal nutzt.
1. Was ist der Große Preis des Mittelstandes?
Ein Wettbewerb mit Wirkung
Der Große Preis des Mittelstandes ist Deutschlands wichtigster Wirtschaftswettbewerb für mittelständische Unternehmen. Seit Mitte der 1990er Jahre würdigt er Unternehmen, die wirtschaftlichen Erfolg, soziale Verantwortung und regionales Engagement verbinden. Jährliches Motto 2026: "Vertrauen schafft Chancen".
Warum er anders ist
Im Unterschied zu vielen Auszeichnungen beurteilt dieser Preis das Unternehmen ganzheitlich: Entwicklung, Arbeitsplätze, Modernisierung, Engagement in der Region und Kundennähe stehen gleichberechtigt nebeneinander. Dadurch entsteht ein glaubwürdiges Signal an Kunden, Partner und potenzielle Fachkräfte.
Wer dahintersteht
Der Wettbewerb wird von einer privaten Stiftung getragen und arbeitet mit ehrenamtlichen Jurys, regionalen Servicestellen und Partnern wie Kammern und Banken zusammen. Für dich bedeutet das: Transparente Abläufe und ein etabliertes Netzwerk, das Medienaufmerksamkeit und regionale Wirkung erzeugt.

Bedachungen Schmidt beim Großen Preis des Mittelstands
2. Wie nominierst du - und warum lohnt es sich?
Voraussetzungen und Fristen
Bevor du ein Unternehmen vorschlägst, prüfe diese Kernvoraussetzungen:
| Kriterium | Mindestanforderung |
|---|---|
| Beschäftigte | mindestens 10 Arbeitsplätze |
| Jahresumsatz | mindestens 1,0 Mio. Euro |
| Marktpräsenz | mindestens 3 Jahre stabil am Markt |
| Beteiligung | frei von kommunaler oder staatlicher Beteiligung |
| Frist | Nominierungszeitraum endet 31. Januar (bei postalischer Einreichung spätestens 20. Januar) |
Selbstnominierungen sind ausgeschlossen. Es fallen keine Anmelde- oder Bearbeitungsgebühren an.
Online oder offline nominieren - so geht's
- Melde dich bei „Mein Mittelstandspreis“ an.
- Suche das Firmenprofil oder lege ein neues Profil an.
- Klicke auf den Nominierungsbutton, gib eine kurze Begründung an und speichere.
Wenn du lieber offline arbeitest, kannst du ein PDF- oder Word-Formular ausfüllen und per E-Mail an die Stiftung senden. Wenn du mehrere Firmen nominieren willst, reicht eine Liste per E-Mail.
Was die Nominierung bewirkt
- Veröffentlichung im Wettbewerbsportal - sofort sichtbare Reichweite.
- Zugangsrecht für das Unternehmen, passwortgeschützt Juryunterlagen einzureichen.
- Nutzung der Nominierung als Marketinginstrument auf Messen, in Pressemitteilungen und Kundenkommunikation.
Auswahlprozess und Preise
In zwölf Wettbewerbsregionen wählen regionale Jurys jeweils drei Preisträger und fünf Finalisten. Zusätzlich vergibt eine Bundesjury Sonderpreise wie "Kommune des Jahres" oder "Bank des Jahres". Preisträger können später als „Premier“ ausgezeichnet werden.
Wie du nominierten Firmen konkret helfen kannst
- Unterstütze bei der Zusammenstellung der Juryunterlagen: Zahlen aufbereiten, Erfolgsstories formulieren.
- Sorge für Sichtbarkeit: Lokale Medien, Social Media und Branchennetzwerke.
- Vernetze sie mit relevanten Service-Stellen oder Förderern.
Do's & Don'ts
- Do: Konzentriere dich auf konkrete Beispiele für Arbeitsplatzerhalt, Innovationsprojekte und regionales Engagement.
- Don't: Schicke unstrukturierte oder lückenhafte Unterlagen - das kostet wertvolle Chancen in der Jurystufe.
Nächste Termine (Beispiel 2026)
- Regionale Preisverleihungen im September.
- Bundesgala im Oktober.
- Nominierungsschluss: 31. Januar.
Wirkung über den Preis hinaus
Nominierungen und Auszeichnungen erzeugen langfristigen Nutzen: mehr Medienpräsenz, bessere Wahrnehmung bei Kunden und Bewerbern, Stärkung des regionalen Netzwerks. Als nominiert oder ausgezeichnetes Unternehmen kannst du die Auszeichnung in Marketing und Recruiting einsetzen.

Galaabend in Düsseldorf
Fazit
Die Nominierung ist ein einfacher Hebel mit großer Wirkung: Du schenkst einem engagierten Unternehmen Sichtbarkeit, stärkst deine Region und förderst Unternehmertum. Geh die Schritte jetzt an - melde dich bei "Mein Mittelstandspreis" an, prüfe Kandidaten nach den Kriterien und unterstütze sie beim Erzählen ihrer Geschichte.
Probier das heute aus: Suche in deinem Netzwerk drei Unternehmen, die du für wichtig hältst, und starte die Nominierung. Schon die Nennung ist eine Anerkennung erster Güte.
Wie lange dauert es, bis eine Nominierung geprüft wird?
Nach Eingang prüft die Stiftung die Nominierung und schaltet sie frei; das Unternehmen wird anschließend per E-Mail informiert, um seine Juryunterlagen einzureichen.
Kann ich mehrere Unternehmen gleichzeitig nominieren?
Ja, du kannst mehrere Firmen per Online-Formular nominieren oder eine Liste per E-Mail an info@op-pt.de senden.
Welche Chancen hat ein kleines Unternehmen aus dem ländlichen Raum?
Gute Chancen - der Wettbewerb bewertet nicht nur Größe, sondern auch regionale Bedeutung, Innovationsstärke und Arbeitsplatzerhalt.
Gibt es Teilnahmegebühren?
Nein, es werden keinerlei Anmelde- oder Bearbeitungsgebühren erhoben.
Was passiert, wenn die Nominierung nicht bis 31. Januar eingereicht wird?
Bei postalischer Einreichung empfiehlt sich ein Eingang spätestens am 20. Januar, damit die Stiftung die Daten rechtzeitig einpflegen kann; Online-Einreichungen sollten spätestens am 31. Januar abgeschlossen sein.